Jugendring Dortmund
Verwaltungsausschuss e.V.


Barrierefreiheit

Esther Schmidt - „Barrierefreiheit - eine unabdingbare Voraussetzung für die Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Dortmund“ 11. Juni 2007 

Dieses Papier ist eine Zusammenfassung des Referats und der anschließenden Diskussion im Rahmen der Veranstaltung „Barrierefreiheit - eine unabdingbare Voraussetzung für die Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Dortmund“ am 11. Juni 2007.

Der Vortrag diente einerseits dazu, deutlich zu machen, wie umfassend der Begriff der Barrierefreiheit ist, und anderseits wollte er zeigen, dass nicht jede Maßnahme, die zur Barrierefreiheit beiträgt, mit Kosten verbunden ist.  

Rechtliche Grundlagen der Barrierefreiheit   Als Grundlage soll hier der Begriff der Barrierefreiheit vorangestellt werden, wie er in § 4 des Behindertengleichstellungsgesetzes NRW definiert ist:  

Barrierefreiheit ist die Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der gestalteten Lebensbereiche für alle Menschen. Der Zugang und die Nutzung müssen für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe möglich sein; hierbei ist die Nutzung persönlicher Hilfsmittel zulässig. Zu den gestalteten Lebensbereichen gehören insbesondere bauliche und sonstige Anlagen, die Verkehrsinfrastruktur, Beförderungsmittel im Personennahverkehr, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen sowie Kommunikationseinrichtungen.