Jugendring Dortmund
Verwaltungsausschuss e.V.


Neuigkeiten


Juleica-Büro Dortmund

Am Samstag, den 27. September 2014  findet in der Zeit zwischen 10.00 und 16.00 Uhr eine Fortbildung zum Thema: "Modul Courage: Aktives Handeln gegen Diskriminierung" statt. 

Anmeldungen sollten bitte bis zum Dienstag, 15. September erfolgen !  


Nähere Infos im 

JuLeiCa-Büro Dortmund/ Fritz-Henßler-Haus
Norma Funk und Rainer Hüls
Geschwister-Scholl-Str. 33-37
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 50-16161
mail: juleica-do@dokom.net



Netzwerk für Demokratie und Courage

Flyer zur Veranstaltung am 27. September 2014



Die JuLeiCa: Schwarz auf Weiss

"JugendleiterInnen sind besser als Kohle und mit Geld nicht zu bezahlen".


Veranstaltung des Juleica-Büro am 04. September 2014, in der Kokerei Hansa



Der neue Arbeitsbericht 2013!

Online-Katalog

Viel Spass beim Lesen!  



Jugend.Macht.Pottwahl

25. Mai 2014
Eine Erst- und JungwählerInnen-Kampagne von
Jugendamt und Jugendring Dortmund. 
Nähere Infos im Flyer und
auf der Homepage www.pottwahl.de



Juleica-Büro Dortmund

Am Samstag, den 21. Juni 2014  findet eine Fortbildung zum Thema: Das kleine 1x1 für FFZ-Mitgestaltende in der Zeit zwischen 10.00 und 17.00 Uhr im  Fritz-Henßler-Haus statt.

Anmeldungen bitte bis zum Dienstag, 17.Juni !  


Nähere Infos im 

JuLeiCa-Büro Dortmund/ Fritz-Henßler-Haus
Norma Funk und Rainer Hüls
Geschwister-Scholl-Str. 33-37
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 50-16161
mail: juleica-do@dokom.net




Jetzt sind wir dran!

Stadtweites Jugendforum Dortmund 

Jugendliche stellen ihre Fragen zur Kommunalwahl 

Donnerstag, 08.05.2014 
18.00–20.00 Uhr, Einlass 17.30 Uhr 
im Rathaus, Friedensplatz 1 




Neue Mitglieder im Vorstand des Jugendrings

Da Kerstin Drossel (BDKJ) und Fatih Ece (DGB-Jugend) ihr Engagement im Vorstand des Jugendrings aus beruflichen Gründen beendet haben, fanden bei der letzten Vollversammlung des Jugendrings Dortmund Nachwahlen zum Vorstand statt. Dabei wurde Tobias Falke (BDKJ) mit großer Mehrheit zum stellvertretenden Vorsitzenden und Tina Malguth (DGB-Jugend) mit ebenso großer Mehrheit als Beisitzerin gewählt.

Neben den Wahlen in den eigenen Reihen warf auch die Wahl auf kommunaler Ebene ihre Schatten voraus. Die Delegierten der Jugendverbände kamen mit Vertreterinnen und Vertretern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai für den Rat der Stadt Dortmund kandidieren, über die Themen Schule/Bildung, den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die Beteiligung von jungen Menschen ins Gespräch. 

Von links: Kerstin Drossel (BDKJ), Tobias Falke (BDKJ), Dirk Loose (AEJ), Fatih Ece (DGB-Jugend), Tina Malguth (DGB-Jugend), Charlotte Muche (SJD-Die Falken), Ralf von Gratowski (Sportjugend), Reiner Spangenberg (Jugendrotkreuz). Foto: Alex Völkel

Weitere Fotos dieser Vollversammlung befinden sich in der Kategorie Fotoalben



OB und Jugendring ernennen Botschafter_innen der Erinnerung am 17. März 2014 im FHH

„Es ist gut, dass es euch gibt!“ Mit diesen Worten begrüsste Werner Blanke die Botschafter und Botschafterinnen der Erinnerung. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sierau ernannte Werner Blanke 40 weitere Jugendliche zu Botschaftern und Botschafterinnen. Oberbürgermeister Sierau betonte die Einmaligkeit dieses Projektes und hob den Einsatz der jungen Menschen gegen das Vergessen und für die Menschenrechte lobend hervor. 
„Ihr verbindet die Aufforderung „Nie wieder Faschismus!“ mit dem Einsatz gegen Rassismus und Antisemitismus und tretet so den geistigen Erben von Auschwitz entgegen.“ fasste Werner Blanke das Engagement der inzwischen weit über 100 jungen Menschen zusammen.
Von den Aktivitäten der Jugendlichen konnten sich die Gäste im vollen Cafe des Fritz-Henßler-Hauses direkt überzeugen. Die Botschafter_innen zeigten die Ergebnisse ihres Filmprojektes zum Thema "Recht auf Asyl" und gaben Akteuren aus der Flüchtlingsarbeit die Gelegenheit ihre Arbeit vorzustellen. Der Film wird in Kürze auf DVD verfügbar sein. Begleitet von den Botschafter_innen der Erinnerung werden weitere Präsentationen stattfinden.

Aktuelle Informationen über die Aktivitäten der Botschafter_innen der Erinnerung:
www.facebook.com/BotschafterInnenDerErinnerung




Internationale Wochen gegen Rassismus vom 14. - 21. März 2014

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus beteiligt sich die Stadt Dortmund an der bundesweiten Aktionswoche "Wir stehen auf! - Laut gegen Nazis“.

Hier findet ihr das komplette Programm der Aktionswoche, in der auch der Jugendring Dortmund mit einigen interessanten Veranstaltungen dabei ist, zu denen wir euch recht herzlich einladen.



Jahresempfang der Jugendbotschaft 2014

am Freitag, 14. Februar 2014 im Rathaus,

16.30 bis 18.00 Uhr



Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie wird selbständig

Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann übergab im Rathaus der Stadt Dortmund feierlich die Urkunde an Dirk Loose, den Vorsitzenden der Stiftung.  

Am Montag, den 25.11.2013, wurde im Rahmen der Vollversammlung des Jugendrings Dortmund, die Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie feierlich in eine rechtlich selbständige Stiftung überführt. Der Regierungspräsident, als Leiter der Genehmigungsbehörde, überreichte die Anerkennungsurkunde feierlich an Dirk Loose. Die Anerkennungsurkunde ist „mehr als nur ein formaler Verwaltungsakt. Sie ist ein staatliches Gütesiegel, das Solidität und Seriosität signalisiert“, so Dr. Gerd Bollermann in seiner Rede. 

Vor mehr als 100 geladenen Gästen, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus den im Jugendring Dortmund zusammengeschlossenen Jugendverbänden sowie aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft, erinnerte der Regierungspräsident an die Bedeutung des demokratischen Engagements. „Die Botschaft muss auch lauten: Es braucht Menschen, die sich für Projekte engagieren! Und gleichzeitig muss Politik alles tun, das konkrete Engagement von Kindern und Jugendlichen (...) zu belohnen.“  

Die Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie wurde im Jahr 2011, als rechtlich unselbständige Stiftung, in der Trägerschaft des Jugendrings Dortmund gegründet. Seitdem konnten zahlreiche neue Unterstützer gewonnen werden, weshalb die Stiftung in diesem Jahr die finanzielle Hürde zur rechtlich selbständigen Stiftung meistern konnte.

Die Unterstützerinnen und Unterstützer der Stiftung sind sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen und Verbände. So betonte auch der Oberbürgermeister Ullrich Sierau in seiner Rede, dass es sich um ein Engagement über Parteigrenzen hinweg handele, welches höchste Anerkennung verdiene.

Weitere Fotos



"Mein Like 2013"

Jugendarbeits-Jahresabschluss am 10.12.2013 des JuLeiCa-Büros

Es war ein gelungener Jahresausklang des JuLeiCa-Büros am 10. Dezember 2013 im Fritz-Henßler-Haus. Nachdem sich Elisabeth Hoppe und Dirk Loose für das Engagement bedankten, wurden viele Highlights aus den verschiedensten Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit von freiwillig Tätigen vorgestellt. Bei einem gemeinsamen Imbiss kamen die Besucher miteinander ins Gespräch.

Wir bedanken uns bei allen für die gemeinsame Gestaltung des schönen Abends.

Hier gehts zu weiteren Eindrücken des Abends !




Grundausbildung für die Arbeit mit Kindern u. Jugendlichen

Die ersten Termine für das Jahr 2014 stehen fest!



Africa Positive Youth

Im Rahmen der Vollversammlung am vergangenen Montag, 30. September 2013, wurde der Jugendverband Africa Positive Youth neu in den Jugendring Dortmund aufgenommen!

Mehr Fotos hier:



U 18-Wahl in Dortmund am 13.09.2013 ERGEBNISSE

Liebe Freundinnen und Freunde,

noch nie haben so viele Kinder und Jugendliche an einer U18-Wahl in Dortmund teilgenommen. In den 19 Wahllokalen in Dortmund haben 2985 Kinder und Jugendliche ihre Stimme abgegeben. (Ergebnisse Klick auf Logo)

Natürlich unterscheidet sich das Wahlergebnis der U18-Wahl vom Wahlergebnis der über 18-jährigen. Kinder und Jugendliche wählen anders und setzen bei ihrer Stimmabgabe andere Prioritäten. Die nach wie vor vorhandene Vorstellung junge Menschen würden bei ihrer Wahlentscheidung eher Kleinstparteien und gar extremistische Parteien bevorzugen, lässt sich weder bei dieser U18-Wal noch bei den vorhergehenden belegen. Im Gegenteil, die jungen Menschen gehen mit ihrer Wahlentscheidung sehr verantwortlich um. Sie wählen mehrheitlich die großen Volksparteien CDU/CSU und SPD.

Die Ergebnisse

Der Bundestag den die Dortmunder Kinder und Jugendlichen gewählt haben besteht aus 4 Parteien. Alle anderen Parteien haben es nicht über die 5%-Hürde geschafft. Mit 28,41% (848 Stimmen) hat die SPD die meisten Stimmen bekommen. Zweitstärkste Fraktion im Bundestag wäre die CDU/CSU mit 24,79% (740 Stimmen). Das Bündnis90/Die Grünen kommt bei den jungen Menschen in Dortmund auf 14,54% (434 Stimmen) und als vierte Fraktion wären die Piraten im Bundestag mit 9,35% (279 Stimmen).

Die Linke scheitert knapp mit 4,72% (141 Stimmen) an der 5%-Hürde und auch die FDP wäre mit 3,58 % (107 Stimmen) der Stimmen nicht im Bundestag vertreten.

75 Kinder und Jugendliche haben der Satire-Partei, Die Partei ihre Stimme gegeben was immerhin 2,5% sind.

Die rechtsextreme NPD wurde von 103 jungen Menschen gewählt was 3,45% entspricht. Ein solches Ergebnis lässt aufhorchen und deutet an, dass offensichtlich die einfachen, an Volksverhetzung grenzenden Plakate der NPD verfangen. Darf aber auch nicht überbewertet werden, denn die überwältigende Mehrheit der jungen Menschen hat sich für demokratische Parteien entschieden.  

Die Wählerinnen und Wähler

Mit der U18-Wahl wollen wir verdeutlichen, dass im Gegensatz zur verallgemeinerten Meinung, jungen Menschen unter 18 Jahren nicht nur Interesse an Politik haben, sondern sich engagieren und mit ihren Vorstellung einbringen. Besonders interessant ist, dass es bei dieser U18-Wahl und bei den vorhergehenden U18-Wahlen junge Menschen im Alter von 13 – 15 Jahren sind, die sich mehrheitlich an dieser Wahl beteiligen. In Dortmund waren die 15-jährigen mit 18% die größte Altersgruppe die sich beteiligt hat, dicht gefolgt von den 14-jährigen mit 16%. Dies unterstreicht, dass das Interesse am politischen Geschehen in dieser Altersgruppe groß ist, was der Forderung nach der Senkung des Wahlalters auftrieb gibt. Insbesondere nach einer Alterssenkung bei Wahlen auf 14 Jahre.

Auch wenn es eigentlich nichts Neues ist, ist es trotzdem immer wieder wichtig darauf zu verweisen, dass Politik keine Domäne von Männer und Jungs ist. Mit 47% zu 53% Prozent liegt der Anteil der Mädchen die gewählt haben zwar unter dem der Jungen. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, das Mädchen sich weniger für Politik interessieren.

Fazit

Fast 3.000 Kinder und Jugendliche haben am Freitag den 13.09.2013 hier in Dortmund ihre Stimme bei der U18-Wahl abgeben. Diese jungen Menschen haben mit ihrer Stimme die Parteien gewählt, die sie für richtig und wichtig hielten. Sie haben mit ihrer Wahl deutlich gemacht welche politischen Prioritäten sie setzen und was Ihnen wichtig ist. Sie haben auch deutlich gemacht, dass sie wählen möchten und dass sie wählen können. Junge Menschen gehen Verantwortungsbewusst mit ihrer Wahlmöglichkeit um. Dies war keine echte Wahl bei der Mandate vergeben und Macht verteilt wird und trotzdem haben die jungen Menschen, wie bei einer „echten“ Wahl gewählt. Es sind nicht die kleinen Parteien oder die extremistischen Parteien gewählt worden, sondern die Volksparteien.



Juleica-Event am 16. Juli 2013 im Westfalenpark

JuLeiCa dreht sich

Sonne satt, kühle Getränke und viel gute Laune. Das waren die besten Voraussetzungen für ein gelungenes JuLeiCa-Event. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich am Dienstag, den 16.07.2013 ab 17.30 Uhr im und am Ballettzentrum im Westfalenpark, um gemeinsam einen schönen Abend zu erleben. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Reiner Spangenberg, stellvertretender Vorsitzender des Jugendring, dankte Klaus Burkholz, Leiter des Jugendamtes, den freiwillig Tätigen  für ihr Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit in Dortmund.

In den folgenden zwei Stunden probierten die Jugendleiterinnen und Jugendleiter sich in unterschiedlichen workshops aus. In einem großen Angebot an Aktivitäten wurde trotz hoher Temperaturen Hip Hop getanzt und Beachvolleyball gespielt, es wurde mit Naturmaterialien gemalt, Land Arts gestaltet, das mondo mio! besichtigt, nach geocaches gesucht und zu guter Letzt konnte jeder bei einem leckeren Cocktail die schöne Atmosphäre des abendlichen Westfalenparks genießen.

Bei einsetzender Dämmerung rundete ein gemeinsames Essen im Turmrestaurant über den Dächern Dortmunds den gemeisamen Abend ab. Viele nutzten die Gelegenheit, sich über ihre Eindrücke auszutauschen und füllten eine Menge "Wunschzettel" aus, auf denen sie ihre Vorschläge für die kommenden Events äußern konnten.

Übrigens: Am 8. September wird im Rahmen des Bürgerfunks auf Radio 91,2 eine am 16. Juli erarbeitete Radiosendung übertragen werden.

Wir bedanken uns bei allen, die mit uns diese Veranstaltung zu einem tollen Erlebnis gemacht haben.

Hier ein paar weitere Eindrücke!



Der neue Arbeitsbericht 2012!

Online-Katalog

Viel Spass beim Lesen!  



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(PDF-Download)

Hier finden Sie den Arbeitsbericht 2012 als PDF-Download.



JuLeiCa-Event am 16. Juli im Westfalenpark

Es dreht sich um: JuLeiCa & es dreht sich um Dich!  

Das JuLeiCa-Event als Dankeschön an die freiwillig Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit  in Dortmund findet am 16. Juli ab 17.30 Uhr im Westfalenpark statt. Nach einer Ansprache durch Klaus Burkholz, Leiter des Jugendamtes, werden die Teilnehmenden im Park vielfältige aktive Möglichkeiten für einen bunten Abend nutzen.

Mit einem gemeinsamen Abschluss auf dem Florianturm wird das Event bei einsetzender Dämmerung hoch über Dortmund abgerundet.

Anmeldungen bitte an das JuLeiCa-Büro richten. 



Führungen in der Steinwache von Jugendlichen für Jugendliche

Ein Angebot der Arbeitsstelle Jugend und Demokratie!

Anmeldungen und weitere Informationen siehe Flyer!

 

 

 

 



Jugendkongress in Dortmund am 24.6.2013

Am Montag, den 24.06.2013 haben rund 80 junge Menschen aus Dortmunder Schulen, Jugendverbänden und Jugendtreffs gemeinsam frische, innovative und neue Ideen und Forderungen für NRW und die anstehenden Wahlen im Rahmen der landesweiten Kampagne „umdenken – jungdenken“ vom Landesjugendring NRW diskutiert.

Was tun gegen Rechtsextremismus? Wie kann Inklusion gelingen und wie sieht eine Stadtplanung aus, die junge Menschen berücksichtigt? Was erwarten und brauchen junge Menschen für ihre Ausbildung und Studium und wie kann ein kritischer Konsum gefördert werden? - Dabei ging es nicht nur um die klassischen Jugendthemen, denn Jugendpolitik ist Querschnittspolitik! Themen wie „Kritischer Konsum und fairer Handel“ wurden auf dem Kongress ebenso in einer Arbeitsgruppe diskutiert, wie auch das Thema „Stadt- und Verkehrsplanung“ aus der Sicht junger Menschen.

Die Ergebnisse dieses Kongresses und vieler anderer Jugendforen in NRW werden am 24. Januar auf einer landesweiten Jugendkonferenz im Düsseldorfer Landtag diskutiert.   

Frische Ideen für NRW, bedeutet aus Sicht des Jugendring Dortmund vor allen junge Ideen zu haben. Ideen von jungen Menschen. Es ist ihre Zukunft, also haben sie auch ein Wörtchen mitzureden bei der Politik in NRW. Hier ein paar Eindrücke!



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Botschafter der Erinnerung in Israel 2012

Im Mai 2012 besuchten 13 Jugendliche aus Dortmund/Botschafter_innen der Erinnerung  Israel.



Im Interesse von Kindern und Jugendlichen

Jugendringe in NRW

Ein Jugendring?

Was ist das eigentlich? Eine neue Publikation stellt die vielfältigen Aufgaben und Leistungen der Jugendringe in den Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens vor.



Jugendring Dortmund wählt Vorstand

Auf der letzten Vollversammlung des Jugendring Dortmund am 15.04.2012 fanden nach zwei Jahren wieder Vorstandswahlen statt. Die bisherige Beisitzerin Heike Horka stellte sich nicht erneut zur Wahl, dafür wurde Charlotte Muche von der SJD – Die Falken als Beisitzerin in den Vorstand des Jugendring Dortmund gewählt. Alle anderen Mitglieder des bisherigen Vorstandes wurden mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Auf Foto von links nach rechts: 
Fatih Ece, Beisitzer (DGB-Jugend)
Reiner Spangenberg, stellv. Vorsitzender (Jugendrotkreuz)
Werner Blanke, Kassierer (ADFC-Radfahrjugend)
Ralf von Gratowski, Beisitzer (Sportjugend)
Dirk Loose, Vorsitzender (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend/aej)
Charlotte Muche, Beisitzerin (SJD – Die Falken)
Kerstin Drossel, stellv. Vorsitzende (Bund der Deutschen Katholischen Jugend/BDKJ)



Gedenkstunde erinnert an jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch 3. März 2013!

Zu den Pionieren des deutschen Fußballs gehörte der Karlsruher Julius Hirsch.  Der begnadete Kicker jüdischer Herkunft absolvierte zwischen 1911 und 1913 sieben Länderspiele und vertrat Deutschland auch im Rahmen der Olympischen Spiele 1912.

Hirsch, der in seiner Fußballer-Karriere zwei Deutsche Meistertitel errang und zum legendären Karlsruher Innensturm gehörte,  wurde Anfang März 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet und damit Opfer des NS-Regimes. Nach ihm hat der DFB  einen Preis benannt, der alljährlich den besonderen Einsatz für Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit sowie gegen Nationalismus und Rassismus würdigt. 2006 durfte das Dortmunder Fan-Projekt die Auszeichnung entgegen nehmen.

Das letzte Lebenszeichen von Julius Hirsch vom 3. März 1943 stammt aus Dortmund. Es handelt sich um eine Postkarte, mit der er seiner Tochter zum Geburtstag gratulierte. Wahrscheinlich hat er sie am Bahnhof in einen Briefkasten eingeworfen oder aus dem fahrenden Zug geworfen. Hirsch war am 1. März von  Karlsruhe aus über Stuttgart und Dortmund in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert und dort gemeinsam mit vielen Leidensgenossen ermordet worden.

Um an den Fußballpionier und seinen Leidensweg zu erinnern, hat sich eine Veranstaltergemeinschaft gebildet, die am 3. März 2013 Uhr am Heiligen Weg, dem Ort des früheren Südbahnhofes, eine Gedenkstunde durchführen wird. 

Die Gedenkstunde, von Initiator Gerd Kolbe moderiert,  wird am Sonntag, dem 3. März, um 12.00 Uhr am Südbahnhof stattfinden.  Oberbürgermeister Ullrich Sierau: “Ich freue mich sehr, dass  die BVB-Fanabteilung, das Fan-Projekt Dortmund, der Jugendring Dortmund, die Botschafter_innen der Erinnerung und die Jüdische Kultusgemeinde als Veranstalter verdeutlichen, dass sie jede Form von Rassismus, Diktatur und Intoleranz verabscheuen und ablehnen“.

Nach dem Grußwort von Oberbürgermeister Ullrich Sierau wird Eberhard Schulz, der stellvertretende Jury-Vorsitzende des Julius-Hirsch-Preises, den Lebens- und Leidensweg des Nazi-Opfers nachzeichnen. Thilo Danielsmeier vom Fan-Projekt wird dann die Bedeutung und die Intention des Julius-Hirsch-Preises vermitteln, Vertreter der Veranstaltergemeinschaft werden die Gründe ihres Engagements darlegen. Nach dem Gedenkgebet und dem Totengebet durch die Jüdische Kultusgemeinde werden zwei Kränze zum Gedenken an Julius Hirsch an der Ehrentafel für die Deportierten niedergelegt. 

Die Veranstalter freuen sich über den erfreulich großen Zuspruch für ihre Initiative. 16 Organisationen und Einzelpersonen haben bislang ihre Unterstützung zugesagt. Dies belegt, welch großen Stellenwert die Erinnerungsarbeit in Dortmund hat.

Die Gedenkveranstaltung wird unterstützt von: Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend Dortmund, Bund der katholischen Jugend Dortmund, EVG-Jugend, Georg Deventer (pro Dortmund e. V.), DGB-Jugend, dobeq, Förderverein Steinwache – Internationales Rombergparkkomitee, Andreas Gora (Geschäftsführer AWO-Unterbezirk  Dortmund), Internationales Bildungs- und Begegnungswerk IBB e. V., Jugendrotkreuz, Katholische Stadtkirche, Gerda Kieninger (MdL), Lokalkreis Dortmund der Muslimischen Jugend Deutschland e. V. (MJD), Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Sportjugend im SSB Dortmund e. V., Zug der Erinnerung e. V.



„Es war einmal in der JugendBotschaft…

Am 28.01.2013 hat der mittlerweile sechste Jahresempfang der JugendBotschaft unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sierau im Rathaus stattgefunden. Das Programm war mehr als märchenhaft: Anna F. und Bastian J. haben Musik zum Träumen präsentiert, der große Gordini hat Zauberhaftes präsentiert und mit Fräulein Nina und Murat Kayi gab es Sach- und Lachgeschichten zum Mitsingen und mittanzen auf der Bühne. Die Veranstaltung war mit 163 Besucherinnen ein voller Erfolg und die Gäste hatten genügend Gelegenheit sich mit den neuen und alten Weggefährten auszutauschen.

Bis bald in der JugendBotschaft!“




Vollversammlung des Jugendring Dortmund




Demokratie gestalten - Teilhabe einfordern - Engagement fördern

Die Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie vergibt Förderpreise und 35 junge Menschen werden zu Botschafter_innen der Erinnerung ernannt 

Am 26.11.2012 zeichnete die 
Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie im Rahmen einer Vollversammlung des Jugendring Dortmund erstmalig Projekte zur Demokratieförderung aus. Außerdem wurden 35 junge Menschen zu Botschafter_innen der Erinnerung ernannt. 

Am 21. November 2011 gründete der Jugendring Dortmund mit Unterstützung namhafter Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern die „Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie“. Diese Gemeinschaftsstiftung will Projekte und Aktionen unterstützen und finanzieren, die Kindern und Jugendlichen Demokratie als etwas Wertvolles und Erstrebenswertes erfahrbar machen. Die Projekte und Aktionen sollen sich an den Zielen ausrichten, Teilhabe einzufordern, Demokratie zu gestalten und Engagement zu fördern. 

Innerhalb des letzten Jahres konnten weitere Stifterinnen und Stifter gewonnen werden und bereits ein Jahr nach Gründung wurden im Rahmen der Vollversammlung des Jugendring Dortmund erstmals drei jugendliche Initiativen mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurden junge Menschen, die sich in der Jugendfreizeitstätte  Eving  gegen Rassismus und für Demokratie und Toleranz engagieren, eine Gruppe junger Frauen aus den Reihen der Jusos, die mit dem Projekt „Mädels machen Politik“ andere junge Frauen für Politik begeistern und gewinnen möchten sowie junge Menschen aus der djo – Deutsche Jugend in Europa, die ein Online-Beteiligungsforum initiiert haben.

Die Vollversammlung des Jugendrings fand in den Räumen der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund statt, welches ein guter Ort für die anschließende Ernennung von 35 jungen Menschen zu Botschafter_innen der Erinnerung war. 

"Als Botschafter der Erinnerung entscheidet er sich für das Leben, tritt ein für die Menschenrechte und wahrt so das Vermächtnis der letzten Holocaust-Überlebenden," so der zentrale Text der Ernennungsurkunden, die Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund und Dirk Loose, Vorsitzender des Jugendring Dortmund an 35 Dortmunder Jugendliche überreichen. 

Vor 150  geladenen Jugendlichen, Vertretern und Vertreterinnen von Stadt, Jugendring und Jüdischer Kultusgemeinde stellten sich die jungen Menschen ihrer Herausforderung als Botschafter und Botschafterinnen der Erinnerung. Diese Ehre kommt jungen Menschen zuteil, die sich mit dem Jugendring für die Menschenrechte und gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit engagieren. Ernannt wurden Jugendliche, die vor wenigen Wochen gemeinsam in Auschwitz waren, sowie weitere in der Erinnerungsarbeit engagierte Jugendliche. Gemeinsam mit bereits ernannten Botschafter_innen der Erinnerung bereiten sie Programmbeiträge für den Holocaustgedenktag und das Karfreitagsgedenken in der Bittermark vor und engagieren sich in Schule, Jugendverband und Jugendfreizeitstätte. 

Als Botschafter und Botschafterin werden sie zukünftig denen entgegentreten, die als geistige Erben der Mörder von Auschwitz die Menschenrechte heute mit Füßen treten. Stellvertretend für alle Botschafterinnnen und Botschafter der Erinnerung erklärte Lena (15 Jahre): „Wir wollen immer wieder davon erzählen was wir gesehen haben. Wir trauern um die Menschen, die in Auschwitz ermordet wurden“ und erteilte mit den Worten „Auschwitz darf nie vergessen werden!“ allen eine Absage, die die Schrecken des Holocaust in den Geschichtsarchiven verstauben lassen wollen. Auf die aktuelle Dimension wies Fabian (15 Jahre) hin: „Fremdenhass muss gestoppt werden, es ist ein Unding, dass es so etwas heute noch gibt“ und er versprach stellvertretend für alle Botschafter_innen: „Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass so etwas nie wieder passiert.“ Die Unterstützung des Oberbürgermeisters und des Jugendring Dortmund ist ihnen gewiss.


Weitere Informationen:
Jugendring Dortmund 
Stefanie Schneider (Geschäftsführerin)
Friedhof 6-8
44135 Dortmund
Tel.: 0231/52 40 73
info@jugendring-do.de 

Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung - Jugendring Dortmund
Andreas Roshol (Projektkoordinator)
Fronbotenweg 2 
44309 Dortmund
Telefon: 0231-813738 
Mobil: 0171-5283749




1.September 2012

Am Samstag, dem 1. September rollen wir auf Dortmunds Strassen gegen Rechts. 

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