Jugendring Dortmund
Verwaltungsausschuss e.V.


Neuigkeiten


Filmprojekt - Die Gedanken sind frei!

„Jede Person hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit“, so heißt es in der Europäischen Menschenrechtskonvention. Für uns ist dies heute selbstverständlich. In vielen Teilen der Welt müssen Menschen um ihr Leben fürchten, wenn sie den „falschen“ Glauben haben. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Glaubens- und Gewissensfreiheit auch bei uns nicht immer selbstverständlich waren. Wir wollen uns gemeinsam auf eine Reise in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft begeben und daraus eine Filmidee entwickeln. Die Planungen und die Dreharbeiten werden in der Hugenottenstadt Bad Karlshafen an der Weser stattfinden.

Den Auftakt machen wir mit einem Planungswochende vom 24. Mai bis zum 26. Mai 2019. Wir fahren gemeinsam mit dem Regisseur Cem Arslan nach Bad Karlshafen, erkunden die Geschichte der Umgegend, tauschen uns untereinander und mit den Menschen vor Ort aus und entwickeln daraus erste Filmideen.

Eine Anmeldung ist über das folgende Googleformular möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen:

http://bit.ly/Filmprojekt2019  (gekürzter Link)



Gemeinsam gegen den Hass! - Tous ensemble contre la haine!

Botschafterinnen und Botschafter der Erinnerung beim Nationalen Gedenktag in Paris

Das Karfreitagsgedenken in der Bittermark verbindet Deutsche und Franzosen auf ganz besondere Weise. Gemeinsam mit dem Jugendring Dortmund haben die Botschafter*innen der Erinnerung die Grundlage für eine neue Tradition geschaffen. Ende April nahm eine Jugenddelegation an den Feierlichkeiten zum „Journée nationale du souvenir de la Déportation“ (Nationaler Gedenktag für die Opfer der Deportation) in Paris teil. Persönlich eingeladen hatten sie Madame Nicole Godard, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der Zwangs- und Arbeitsdeportierten, und das französische Verteidigungsministerium.

Geneviève Darrieussecq, Staatssekretärin im Verteidigungsministerium, und Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris bedankten sich zum Abschluss der Feierlichkeiten bei den Botschafter*innen der Erinnerung für ihr Engagement ….

Mehr im Lokalkompass (https://www.lokalkompass.de/dortmund-city/c-politik/botschafter-der-erinnerung-erleben-gaensehautmomente-beim-gedenktag-in-paris_a1132398?ref=curate)



U18: Eine Wahl für Kinder und Jugendliche! vom 12.-17. Mai 2019, dortmundweit

Zu den Wahlen 2017 konnten die höchste Wahlbeteiligungen bei U18-Wahlen in Dortmund jemals verzeichnet werden. Dadurch angespornt sollen auch zur Europawahl wieder an vielen Standorten Wahlurnen und Wahlkabinen aufgebaut werden, um auch Menschen unter 18 Jahren eine Stimme zu geben.

Auch wenn sie nicht wahlberechtigt sind, haben sie berechtigte Anliegen, die Gehör bekommen sollen.

Wir suchen hierzu wieder engagierte Menschen, die ein Wahllokal eröffnen und dieses großartige Demokratieprojekt möglich machen. Informationen erhalten Sie bei Johannes Schaffeldt / Arbeitsstelle Jugend und Demokratie.

 



Europa in Dortmund

Der Jugendring Dortmund hat sich Ende 2018 aufgemacht, nach „Europa in Dortmund“ zu suchen. Viele junge Menschen haben sich zusammengefunden und unter der Anleitung unseres Regisseurs Cem Arslan einen Filmclip entwickelt. In ihm werden die Wünsche und Hoffnungen junger Menschen aus Dortmund für Einheit und Vielfalt in Europa zum Ausdruck gebracht.

Im Mittelpunkt steht ein kleiner Junge, der bei einem Schulausflug die Stadt Dortmund erstmals eigenständig entdeckt und erkundet. Die Kamera nimmt immer wieder die Perspektive dieses Kindes ein, damit im Filmclip seine Sinneseindrücke gesehen und erlebt werden können. Das Kind stellt im Laufe des Clips sein, von außen (durch Familie und Umfeld) geprägtes Weltbild, auf den Prüfstand und zieht so seine eigenen Schlüsse über Europa, Deutschland, Dortmund und die Menschen.

Tatkräftig unterstützt wurden wir von Schüler*innen, Lehrkräften und Schulleitung der Droste-Hülshoff-Realschule in Kirchlinde, denen unser besonderer Dank gebührt. Schon seit 2015 unterhält die Droste-Hülshoff-Realschule in Kirchlinde eine Bildungspartnerschaft mit dem Jugendring Dortmund. In allen Jahrgangsstufen sollen Schüler*innen verschiedene Angebote der vielfältigen Jugendverbandsarbeit in Dortmund kennenlernen. Für das Filmprojekt hat eine sehr große Zahl Schüler*innen die Freizeit geopfert, Requisiten gebastelt, vor der Kamera gestanden und Text eingesprochen.

Regie: Cem Arslan

Bild- und Lichtgestaltung: Nils A. Witt

Produzent: Jugendring Dortmund

Produktionsleitung: Cem Arslan


Link Film bei Youtube : : https://youtu.be/ljPrnH3J3o0





Jahresempfang des Jugendring Dortmund am 03. April 2019

unter dem Jahresmotto "Einheit in Vielfalt" laden wir zum diesjährigen Jahresempfang ein.

Mittwoch, 03. April 2019, um 18.00 Uhr,
in der EFG Christuskirche Dortmund,
Feldherrnstraße 11, 44147 Dortmund.

Weitere Infos im Flyer



Praxistag Spiele des Juleica-Büros

Der Praxistag  fällt leider aus!!!!





Referentinnen: Norma Funk & Sinem Aslan

Der „Praxistag Spiele“ widmet sich dem Thema Spielen in der Kinder- und Jugendarbeit.

Gemeinsam erproben wir diverse Gruppenspiele und Spieleformate und überprüfen sie auf ihre Tauglichkeit für unterschiedliche Situationen.

• Ihr gewinnt einen Einblick in die Bedeutung von Spielen
• Ihr lernt zahlreiche Situationen für den Einsatz von Spielen kennen
• Ihr lernt, Spiele eigenverantwortlich anzuleiten
• Ihr seid euch eurer Verantwortung als Spielanleiter*in bewusst und kennt konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Gestaltung sozialer Prozesse

TNGebühr 15 Euro

Weitere Infos bei Klick aufs Foto



Vorstandswahl beim Jugendring Dortmund: Sophie Niehaus im Amt bestätigt

Auf seiner Vollversammlung am Montag, den 18.03. hat der Jugendring Dortmund seinen Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt.

Sophie Niehaus (SJD – Die Falken) wurde in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt. Tobias Falke (BDKJ) legte nach fünf Jahren sein Amt als stellvertretender Vorsitzender nieder. Ihm folgen wird Kris Beer (ebenfalls BDKJ) als neue Stellvertreterin. Reiner Spangenberg (Jugendrotkreuz) bleibt stellvertretender Vorsitzender. Auch Kassierer Frank Arndt (AEJ) und die Beisitzenden Marijke Garretsen (DGB-Jugend), Hanna Biskoping (Naturfreundejugend) und Ralf von Gratowski (Sportjugend) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Weiteres in der Pressemitteilung!


Foto: Hanna Biskoping, Frank Arndt, Marijke Garretsen, Reiner Spangenberg, Ralf von Gratowski, Sophie Niehaus (vlnr.) und Kris Beer (nicht im Bild) bilden den neuen Vorstand des Jugendring Dortmund




Referent*in im Bereich Demokratieförderung / politische Bildung für die Arbeitsstelle „JugendBotschaft“ gesucht

Weitere Infos in der Stellenausschreibung!



Eine Fahrt zum Nachdenken

Fast 200 Dortmunder fuhren Sonntagnachmittag zweimal mit der Gedenkbahn der DSW21 durch die Stadt, um der Opfer des Holocausts zu gedenken

Weitere Infos im Artikel der RN







Weitere Eindrücke der Sonderfahrt




Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27.01.2019

#weremember Internationaler Holocaust-Gedenktag: Am 27. Januar 2019 bringen Sonderfahrten der Stadtbahn die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in die Mitte der Stadt und in ihren Alltag. Auf der Strecke der U43 können Sie zwischen Wittener Straße und Wambel Schleife/Pothecke an ausgewählten Zwischenhalten zusteigen und am Programm in der Bahn teilnehmen.
Die Bahn fährt um 12:30Uhr von der Haltestelle Wittener Straße zu einer Auftaktveranstaltung an der Haltestelle Wambel Schleife/Pothecke. Die Fahrten enden mit einem gemeinsamen Abschluss auf dem Wilhelmplatz in Dorstfeld um 15:00 Uhr. Zwischen diesen beiden Endhalten werden Texte gelesen, Musik gespielt und über jugendliche Erinnerungsprojekte berichtet.
Wir wollen:
Erinnern - An die Opfer des Nationalsozialismus
Nachdenken - Über die Gesellschaft, in der wir leben wollen
Handeln - Für Demokratie und Menschenrechte

Fahrplan
12:30 Uhr ab Dorstfeld (Wittener Straße), erste Lesungen und Musik in der Bahn
13:00 Uhr Eröffnungsveranstaltung Wambel Schleife/Pothecke
13:30 Uhr Abfahrt nach Dorstfeld
14:00 Uhr Rückfahrt nach Wambel
14:30 Uhr Abfahrt nach Dorstfeld
Zwischenhalte aller vier Fahrten: Funkenburg und Kampstraße
15:00 Uhr Abschlussveranstaltung auf dem Wilhelmplatz

Künstlerische Unterstützung durch: Wolfgang Brust und Sevgi Kahraman-Brust, Monica Fortescu-Uta, Boris Gott, Thorsten Trelenberg, Claudia Werner, ZimmaOrkestra.

Veranstalter*innen: Jugendring Dortmund - Botschafter_innen der Erinnerung.

In Kooperation mit: Droste-Hülshoff-Realschule, DSW21, Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund - IBB, Johann-Gutenberg-Realschule, Jugendrotkreuz Dortmund, Martin-Luther-King-Gesamtschule, Quartiersdemokraten, SJD - Die Falken UB Dortmund, Westfalen-Kolleg Dortmund.

Hinweis: Um die Veranstaltung in einer vertrauensvollen Atmosphäre durchführen zu können, behalten sich die Veranstalter*innen vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die Parteien oder Organisationen der (extremen) Rechten angehören, die einer Szene mit vergleichbar rechten Anschauungen zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.



Pressebericht RN 18.01.2019

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Neuer Geschäftsführer beim Jugendring Dortmund

Zum 15. Januar 2019 wird Uwe Ihlau seine Tätigkeit beim Jugendring Dortmund beginnen. Der zukünftige Geschäftsführer überzeugte den Vorstand und die Mitgliederversammlung.
Uwe Ihlau bringt seine über zehnjährige Erfahrung aus der Leitung und Geschäftsführung der landesweit tätigen Einrichtung "FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW“ mit. Diese Fachstelle wird vom Jugendministerium des Landes NRW gefördert. Zu den Aufgaben von Uwe Ihlau gehörte neben der Leitung der Fachstelle auch die Qualifizierung und Beratung von Fachkräften und Trägern der Kinder- und Jugendhilfe. Nach seinem Studium der Sozialpädagogik arbeitete Uwe Ihlau 13 Jahre als geschäftsführender Jugendbildungsreferent beim Jugendverband der Evangelischen Jugend Dortmund und Lünen.

Bereits jetzt nimmt Uwe Ihlau einzelne Termine wahr. So konnten Vorstand und hauptberufliche Mitarbeiter*innen ihren zukünftigen Geschäftsführer bereits beim Jugendring Dortmund willkommen heißen.




Arbeitsbericht des Jugendring Dortmund

und der Dortmunder Jugendverbände.

Viele Eindrücke, Veranstaltungen und mehr aus dem Jahr 2017



Jugendfeuerwehr - Jugendforum Dortmund mit der JugendBotschaft im Rathaus Dortmund

Am letzten Samstag, 27. Oktober,  traf sich das Jugendforum der Jugendfeuerwehr Dortmund im Rathaus und hat mit sechs Kommunalpolitikern über Themen, die die Freiwillige Feuerwehr und speziell die Jugendfeuerwehr betrifft, gesprochen. Bei einem spannenden Austausch einigte man sich darauf, dass bei weiteren Treffen die angesprochene Themen vertieft werden.

Vielen Dank an


Thomas Zweier - Fraktion DIE LINKE & PIRATEN,
Heinz Dingerdissen - FDP Fraktion,
Friedrich Fuß - Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,
Martin Grohmann - SPD Fraktion,
Dirk Goosmann - SPD Fraktion,
Friedrich-Wilhelm Weber - CDU Fraktion,

die sich an diesem Samstag Zeit für uns genommen haben.




Grundausbildung für die Arbeit mit Kindern u. Jugendlichen

Die neuen  Termine von November 2018 bis März 2019 liegen nun vor!

Für eine verbindliche Anmeldung sollte der Flyer per Post oder per Mail an das Juleica-Büro zurückgeschickt werden.

Weitere Infos im Flyer!




Veranstaltung des Jugendrings Dortmund und des IBB e.V. im Fritz-Henßler-Haus

Fotos: © Copyright 2018 Stephan Schütze - IBB e.V.


Jugendkongress ErinnerungsKULTUR endet mit künstlerischer Aufführung

Dortmund. 15.10.2018. Ein kurzes Theaterstück, ein Gedicht, ein Song, ein Radiobeitrag, ein Filmskript und eine bewegende Choreographie: Die kreativen Beiträge zur Erinnerungskultur, die Jugendliche auf dem ersten Jugendkongress ErinnerungsKULTUR im Dortmunder Fritz-Henßler-Haus (FHH) skizziert und realisiert haben, sollen einen festen Programmplatz finden bei den nächsten Gedenkstunden zur Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit. Drei Stunden lang hatten die Schülerinnen und Schüler am Freitag, 12. Oktober 2018, getanzt, gemalt, gedichtet und geprobt. Die gut einstündige Abschlusspräsentation übertraf alle Erwartungen.

Im Mittelpunkt stand die Biographie der Dortmunder Widerstandskämpferin Martha Gillessen. Die dreifache Mutter hatte nach einer ersten Verhaftung Anfang der 1930er Jahre aktiv Widerstandsgruppen unterstützt und neben weiteren die Jüdin Lotte Temming versteckt. Am 19. April 1945, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs vor der Kapitulation am 8. Mai 1945, war sie in der Bittermark in Dortmund ermordet aufgefunden worden.

Der erste Dortmunder Jugendkongress ErinnerungsKULTUR gab den mehr als 70 Jugendlichen aus fünf Dortmunder Schulen Raum, Zeit und Mittel, um diese Biographie kreativ zu bearbeiten. Was bewegt Jugendliche, wenn sie die Lebensgeschichte eines NS-Opfers hören? Was können sie aus den Ereignissen damals für die heutige Zeit lernen? 

Die Idee zum Jugendkongress ErinnerungsKULTUR war vor gut einem Jahr entstanden. Der Jugendring Dortmund e.V. und das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund, die die Veranstaltung gemeinsam organisiert haben, konnten sieben Künstlerinnen und Künstler für eine Mitarbeit gewinnen: Claudia Werner (bildende Künstlerin), Monica Fortescu-Uta (Tänzerin), Boris Gott (Liedermacher), Thorsten Trelenberg (Lyriker), Ilhan Atasoy (Kabarettist), Jürgen Mikol (Schauspieler), Cem Arslan (Filmemacher) und Klaus Lenser (Radiomacher) unterstützten die Jugendlichen am Freitag bei der Umsetzung ihrer Ideen. Begleitet wurden sie dabei von den Botschafterinnen und Botschaftern der Erinnerung und Mitarbeitenden des IBB e.V..

Während eine Gruppe auf der Bühne des FHH eine szenische Darstellung entwickelte, studierten andere im Gymnastikraum eine Choreografie ein. Die Filmgruppe entwickelte Ideen für einen Kurzfilm. Die Dichter-Runde fasste inspirierende Gedanken in Worte. Und beim Action Painting im Innenhof ging es zunächst einmal um das künstlerische Konzept, bevor die Farbbeutel auf sorgsam vorbereitete Plakattafeln flogen.

Keine drei Stunden später präsentierten die Jugendlichen beeindruckende Ergebnisse. Eine provokante szenische Darstellung, ansprechend gestaltete Plakate, nachdenkliche und herausfordernde Texte der Dichter-Runde, eine ausdrucksstarke Tanzvorführung und ein bewegender Song, der den beispielhaften Mut der Widerstandskämpferin Gillessen betont. Der Beitrag des Radio-Workshops wird in Kürze im Bürgerfunk auf Radio 91,2 ausgestrahlt. In welcher Form der Kurzfilm gedreht werden kann, wird sich in der nächsten Zeit entscheiden.

 „Als wir vor einem Jahr gemeinsam die Idee zu diesem Kongress entwickelt hatten, habe ich im Leben nicht mit derart beeindruckenden Ergebnissen gerechnet“, gestand Jocelyne Jakob, Referentin des IBB e.V. am Ende sichtlich berührt. Sie richtete ihren Dank an alle Mitwirkenden und besonders die kreativen Jugendlichen. „Ihr habt mich tief beeindruckt.“ „Wir haben den Jugendlichen bewusst den Freiraum gegeben, ihre Ideen umzusetzen. Ich bin begeistert, mit welcher Ernsthaftigkeit und Kreativität sie sich dem Thema genähert haben“, ergänzte Andreas Roshol vom Jugendring Dortmund und versprach: „Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Ideen der Jugendlichen selbstverständlicher Bestandteil der Dortmunder Erinnerungskultur werden.“

Das Konzept für den Jugendkongress ErinnerungsKULTUR – gemeinsam entwickelt vom Jugendring Dortmund, IBB e.V., Akademie Remscheid, der städtischen U2 und der Gedenkstätte Stukenbrock – erhielt ebenfalls Applaus.

Zum Kreis der Teilnehmenden gehörten Schülerinnen und Schüler der Droste-Hülshoff-Realschule, des Paul-Ehrlich-Berufskollegs, der Gesamtschule Gartenstadt, der Johann-Gutenberg Realschule und des Westfalenkollegs.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau hatte den ersten Jugendkongress am Morgen eröffnet und die Jugendlichen ermutigt, aus der Geschichte zu lernen und sich zu engagieren gegen Menschenverachtung und Rassismus. „Dies ist ein guter Tag für die Erinnerungskultur. Ich glaube, es ist an der Zeit, sich gegen die neu aufkommenden Tendenzen zu engagieren, sich zu wehren.“  

    
Fotos: © Copyright 2018 Stephan Schütze - IBB e.V.



Spiele Spielend Lernen

Der Praxistag Spiele findet statt am

Samstag, 15.09.2018, 10.00 - 17.00 Uhr, im Fritz-Henßler-Haus.

Der Praxistag bietet einen Einstieg in die Spielthematik. Diverse Spiele werden erprobt und gemeinsam auf ihre Tauglichkeit für unterschiedliche Situationen überprüft.

Weitere Infos gibt es in der Ausschreibung.



Spieletag Anmeldeformular

Hier geht es zum Download des Formulars






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DEIN PROJEKT PERFEKT KOMMUNIZIERT

Eine Veranstaltung des JuLeiCa-Büros zum Thema Werbung am 08. September 2018, von 10.00 - 16.00 Uhr im Fritz-Henßler-Haus.

Weitere Infos in der Ausschreibung



Veranstaltung Werbung Anmeldeformular

Hier geht es zum Download des Formulars


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Soziale Medien in der Kinder- und Jugendarbeit am 30.06.2018 im Fritz-Henßler-Haus

Ein Seminarangebot des JuLeiCa-Büros
mit dem Referenten Herrn Christian Müller (Kommunikationsberater).


Weitere Informationen in der Ausschreibung



Gedenkstättenfahrt nach Weimar vom 22.5-27.5.2018

Die diesjährige Gedenkstättenfahrt der Botschafter*innen der Erinnerung führt nach Weimar. Millionen Menschen mussten während der NS-Diktatur Zwangsarbeit leisten. Viele überlebten die unmenschlichen Bedingungen nicht. Unsere Fahrt führt uns zu Orten und Menschen, die uns diese Schicksale näherbringen und unser Bewusstsein für die Gegenwart schärfen.

Die Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora sind der Mittelpunkt der Fahrt. Ein Besuch in Erfurt rundet die Fahrt ab. Anmeldungen für Dortmunder Jugendliche sind ab sofort möglich.

Weitere Informationen im PDF-Dokument (Foto)



Jahresprogramm des JuLeiCa-Büros


Schnupperkurse, Seminare, Events, Veranstaltungen etc. gibt es hier in diesem Programm!



Route der Partnerstädte

Internationale Demokratietage 2018 in Dortmund

Im Rahmen der Internationalen Demokratietage, welche vom 30. April bis zum 7. Mai in Dortmund stattfanden, nahmen die Jugendlichen aus den Partnerstädten Leeds, Novi Sad, Rostow am Don, Netanya, Amiens und Zwickau an der „Route der Partnerstädte“ teil.




Diese Route führte durch die Innenstadt von Dortmund und machte jeweils an den nach den Städtepartnerschaften genannten Plätzen, halt. An diesen erfuhren sie, was die jeweiligen Städte ausmachen, warum es überhaupt Städtepartnerschaften gibt, wie diese entstanden sind und was die jeweiligen Städte mit Dortmund verbinden. Zwischendurch gab es kleine Kooperationsspiele, bei welchen sich die Jugendlichen untereinander besser kennenlernen konnten.

Am Park der Partnerstädte endete die Route mit vielen neuen Eindrücken: “Ich wünsche mir, dass ich alle Städte, die ich heute kennengelernt habe, einmal besucht habe und am liebsten würde ich Euch dann dort jeweils wieder treffen“. So lautete die Aussage von vielen an diesem Tag.

Weitere Fotos gibt es hier:




Ein ganz besonderer Tag an der Droste-Hülshoff-Realschule in Kirchlinde

Dort wo sonst die Schülerinnen und Schüler der Droste-Hülshoff-Realschule ihre Pause verbringen, tummelten sich am Morgen des 14. April Zombie-Kraniche und Pinguine, die aufgeregt über den Schulhof streiften. Diese Szenerie wurde verantwortet durch den Jugendring Dortmund: Mit mehreren Gruppenspielen haben die Verantwortlichen den diesjährigen Aktionstag Jugendverbandsarbeit eingeleitet. Rund 70 Schülerinnen und Schüler folgten der Einladung und sind am Wochenende in die Schule gekommen.

Der Aktionstag fand schon zum zweiten Mal statt. Ziel war es den jugendlichen Teilnehmenden und ihren Eltern die bunte und vielfältige Dortmunder Jugendverbandsarbeit nahezubringen. Im vergangenen Jahr konnten die Teilnehmenden an verschiedenen Workshops teilnehmen und viele neue Dinge erfahren. In diesem Jahr wurde ein etwas anderes Konzept gefahren. An verschiedenen Stationen auf und neben dem Schulhof wurden durch die teilnehmenden Verbände Stationen angeboten, die die Schülerinnen und Schüler mit einem Laufzettel abgehen konnten.

Tannenzapfen, Moos und Schotter? An der Fühlstation der Naturfreundejugend galt es mit verbundenen Augen verschiedene Naturmaterialien nur durch Fühlen zu erkennen. Bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern der DPSG St. Urbanus aus Huckarde versuchten mehrere Teams beim Wikingerschach (Kubb) den König des anderen Teams aus dem Rennen zu werfen. Beim Tischtennis-Rundlauf nebenan war ebenfalls Zielsicherheit gefragt.

Vom Löschzug Nette war die Jugendfeuerwehr mit einem Löschfahrzeug angerückt. Hier lernten die Teilnehmenden nicht nur Schutzkleidung und Ausrüstung kennen, sondern konnten auch selbst einmal an einer kleinen Löschübung teilnehmen. Beim Jugendrotkreuz wurde an Reanimationspuppen Wiederbelebung, also Beatmung und Herzmassage geübt. Zudem hatte das Jugendrotkreuz noch einen Menschenkicker und eine Bungee-Run-Bahn aufgebaut. Auch mit großen Gefährt war die Jugend des Technischen Hilfswerks gekommen: Neben Einblicken in die Fahrzeuge und die Arbeit des THW wurden Stiche und Bünde erlernt, sowie Rettungstragen gebaut.

Alle abgestempelten Laufzettel nahmen am Ende an einer Verlosung teil. Alle abgestempelten Laufzettel nahmen am Ende an einer Verlosung teil. Die ausgeloste Gewinnerin konnte sich über einen Ausflug für die ganze Klasse freuen. Im Klassenverband dürfen diese nun entscheiden, welchen Jugendverband sie vor Ort nochmal genauer kennen lernen wollen.

Weitere Fotos gibt es hier:




Praxistag Spielen TERMINVERSCHIEBUNG!


Spiele spielend lernen:

Aufgrund fehlender Teilnehmenden ist der Termin verschoben worden. Er findet nun statt am:

Samstag, 15. September 2018 in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr in den Räumen des Fritz-Henßler-Hauses. Nähere Informationen in der Ausschreibung



Zusammenleben in Dortmund: Jahresempfang des Jugendring Dortmund bringt Menschen zusammen

Dortmund. „Heimat ist Pommes Currywurst.“ Aber nicht nur: Heimat ist für viele der rund einhundert geladenen Menschen beim Jahresempfang des Jugendring Dortmund etwas anderes. Bürgermeisterin Birgit Jörder bringt es für viele der Anwesenden auf einen guten Punkt: „Wenn ich die Menschen, die ich liebe, mitnehmen kann, kann Heimat überall sein.“

Auf bunten Schildern hatten die Arbeitsstellen des Jugendring Dortmund vor Beginn der Veranstaltung alle Besucherinnen und Besucher um ein Statement gebeten. Der Abend stand schließlich unter dem Titel „Zusammenleben in Dortmund“ und sollte die vielfältigen Zugänge zu den Begriffen „Zusammenleben“ und „Heimat“ aufzeigen sowie nicht zuletzt auch die Aktivitäten der Dortmunder Jugendverbände und des Jugendring Dortmund in all ihrer Vielfalt darstellen.

Besondere Zugänge zum Thema Heimat haben auch Jugendliche mit dem Regisseur Cem Arslan gesucht. Heraus kam ein Film, der besonders durch die herausragende schauspielerische Leistung seiner jugendlichen Darstellerinnen und Darsteller brillierte. Die Aufführung von „Hope“ bildete den Höhepunkt des Abends und erzählte intensive Geschichten über Flucht und Hoffnung. Sichtlich ergriffen zeigten sich Publikum und Filmcrew nach dem Film. Das Team konnte den Film am Abend zum ersten Mal sehen, erst tags zuvor war der Schnitt abgeschlossen. Für alle am Prozess Beteiligten war der Filmdreh eine wichtige Erfahrung.

Den Abschluss des Programms machte die Tanzgruppe der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund unter Anleitung von Marina Evel.

Weitere Fotos befinden sich unter Fotos



Bittermarkgedenken im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft am 30. März 2018

Die diesjährige Gedenkveranstaltung in der Bittermark steht ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Auf Einladung des Jugendring Dortmund wird eine französische Jugendgruppe das Gedenken mitgestalten. Gemeinsam mit den Botschafter*innen der Erinnerung erarbeiten sie in den Tagen vor Karfreitag ein gemeinsames Programm. Das Ergebnis ist am Karfreitag ab 15 Uhr am Mahnmal in der Bittermark zu sehen. Der Auftakt des diesjährigen Gedenkens fand jedoch in Frankreich statt:

Stellvertretend für die Botschafter und Botschafterinnen der Erinnerung fuhren Lara (24) und Nicolas (24) mit einer kleinen Delegation der Stadt Dortmund, welcher die Dortmunder Bürgermeisterin Birgit Jörder ebenfalls angehörte, nach Paris. Hintergrund dieser zweitägigen Reise war die Karfreitagsgedenkveranstaltung in der Bittermark und im weiteren Sinne die Betonung der friedlichen Partnerschaft zwischen Frankreich und Deutschland.

Lara und Nicolas nahmen in Paris an einer Gedenkveranstaltung vor dem Denkmal an die französischen Zwangs-und Arbeitsdeportierten auf dem Friedhof Père-Lachaise teil. Zu den Teilnehmern zählten unter anderem Bürgermeisterin Jörder, die stellvertretende Pariser Bürgermeisterin Catherine Vieu-Charier und Frau Nicole Godard, die Vize-Präsidentin des Vereins zur Erinnerung an die Zwangs- und Arbeitsdeportierten Frankreichs.

Zu Füßen des Denkmals sind zwei Urnen aufgestellt. Eine von ihnen beinhaltet aus der Bittermark stammende Erde. Auf diese Weise erinnert sie an die von der Gestapo verübten Morde in den Ostertagen des Jahres 1945. Unter den Opfern befanden sich Deutsche, die aus politischen Gründen inhaftiert worden waren, sowie zur Zwangsarbeit herangezogene Franzosen, Belgier, Niederländer, Polen, Jugoslawen und mehrheitlich Bürger aus der Sowjetunion, deren Namen bis heute weitgehend unbekannt geblieben sind.

Gegen Ende des Gedenkens auf dem Friedhof Père Lachaise wurde eine Urne mit französischer Erde befüllt, welche im Rahmen der Bittermarkgedenkveranstaltung in der dortigen Krypta beigesetzt wird. Hiermit soll symbolisch die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland nach Jahrhunderten der Kriege abermals bekräftigt werden.

Ein ausführlicher bebilderter Bericht ist als PDF angefügt (Klick auf obiges Foto).




Die Arbeitsstellen des Jugendring Dortmund laden herzlich zum Jahresempfang im Rathaus ein.

„Zusammenleben in Dortmund“ lautet das Thema des Jahresempfangs, bei welchem Bürgermeisterin Birgit Jörder unser Gast sein wird.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung wird die Premiere des Kurzfilms „Hope“ stehen. In der Vorbereitung haben sich junge Menschen aus Dortmund mit ihren Assoziationen zum Thema Heimat beschäftigt. Unter Anleitung des Regisseurs Cem Arslan wurde aus diesen Ideen ein Film (http://nordstadtblogger.de/?s=jugendring).

Am Ende der Veranstaltung werden junge Menschen die Möglichkeit haben, mit VertreterInnen der Politik ins Gespräch zu  kommen, zudem bietet der Abend die Möglichkeit, die Vielfalt des Jugendrings und der Dortmunder Jugendverbände kennenzulernen.

 JAHRESEMPFANG DES JUGENDRING DORTMUND

Am:                       Donnerstag, den 15. März 2018

Wann:                  17:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr

Wo:                       Bürgerhalle im Dortmunder Rathaus



Zum Tod von Micha Schliesser

In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 2018 ist Micha Schliesser in Amsterdam gestorben. Sein Sohn schreibt: „Yesterday, after smoking a last cigarette, in the presence of my sister and myself, he died peacefully in his sleep.”

Micha hat uns über viele Jahre begleitet. Mit seiner Lebensfreude und Spontanität hat er als Zeitzeuge unsere Erinnerungsarbeit bereichert.

„Für die Kinder von Westerbork“ lautet der Titel eines gemeinsamen Projektes von Jugendring und IBB. Dortmunder Jugendliche begaben sich gemeinsam mit dem „Zug der Erinnerung“ auf die Suche nach Schicksalen Dortmunder Kinder und Jugendlicher. Ihr Weg führte über das Durchgangslager Westerbork in den Niederlanden. Bei einem Besuch in der dortigen Gedenkstätte lernten wir Micha Schliesser kennen. Seine Eltern, Margarete und Hermann Schliesser, flohen im Februar 1939 aus Berlin in die Niederlande. Sie hatten die vergebliche Hoffnung, von dort weiter in die USA reisen zu können. Micha war zu diesem Zeitpunkt noch kein Jahr alt und erlebte die Flucht auf den Armen seiner Mutter. In den Niederlanden kam die Familie in das Flüchtlingslager Westerbork. Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde Westerbork zum Ausgangspunkt für die Deportationen in die Vernichtungslager. Micha Schliesser und seine Eltern überlebten bis zur Befreiung durch die Kanadier.

Micha war regelmäßig auf Einladung von IBB und Jugendring zu Besuch in Dortmund. Seine Geschichte gab er vielen jungen Menschen mit auf dem Weg. Er erzählte sie, um die Erinnerung wach zu halten. Es gelang ihm aber auch immer, aktuelle Bezüge herzustellen. Beeindruckend war seine Parteinahme für geflüchtete Menschen. Immer wieder stellte er Verbindungen her zwischen seiner Geschichte und dem Schicksal von Menschen, die sich heute auf die Flucht begeben.

Micha gelang es immer wieder, Menschen jeden Alters mit seiner Erzählung zu beeindrucken. Wir werden ihn sehr vermissen. Viele Dortmunder Kinder und Jugendliche durften ihm begegnen. Dafür sind wir dankbar und vertrauen darauf, dass seine Geschichte nie in Vergessenheit gerät.




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