Jugendring Dortmund
Verwaltungsausschuss e.V.


Neuigkeiten


Gedenkstättenfahrt nach Weimar

Die diesjährige Gedenkstättenfahrt der Botschafter*innen der Erinnerung führt nach Weimar. Millionen Menschen mussten während der NS-Diktatur Zwangsarbeit leisten. Viele überlebten die unmenschlichen Bedingungen nicht. Unsere Fahrt führt uns zu Orten und Menschen, die uns diese Schicksale näherbringen und unser Bewusstsein für die Gegenwart schärfen.

Die Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora sind der Mittelpunkt der Fahrt. Ein Besuch in Erfurt rundet die Fahrt ab. Anmeldungen für Dortmunder Jugendliche sind ab sofort möglich.

Weitere Informationen im PDF-Dokument (Foto)



Praxistag Spielen

Spiele spielend lernen:

Am Samstag, 05. Mai 2018 in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr in den Räumen des Fritz-Henßler-Hauses. Nähere Informationen in der Ausschreibung



Zusammenleben in Dortmund: Jahresempfang des Jugendring Dortmund bringt Menschen zusammen

Dortmund. „Heimat ist Pommes Currywurst.“ Aber nicht nur: Heimat ist für viele der rund einhundert geladenen Menschen beim Jahresempfang des Jugendring Dortmund etwas anderes. Bürgermeisterin Birgit Jörder bringt es für viele der Anwesenden auf einen guten Punkt: „Wenn ich die Menschen, die ich liebe, mitnehmen kann, kann Heimat überall sein.“

Auf bunten Schildern hatten die Arbeitsstellen des Jugendring Dortmund vor Beginn der Veranstaltung alle Besucherinnen und Besucher um ein Statement gebeten. Der Abend stand schließlich unter dem Titel „Zusammenleben in Dortmund“ und sollte die vielfältigen Zugänge zu den Begriffen „Zusammenleben“ und „Heimat“ aufzeigen sowie nicht zuletzt auch die Aktivitäten der Dortmunder Jugendverbände und des Jugendring Dortmund in all ihrer Vielfalt darstellen.

Besondere Zugänge zum Thema Heimat haben auch Jugendliche mit dem Regisseur Cem Arslan gesucht. Heraus kam ein Film, der besonders durch die herausragende schauspielerische Leistung seiner jugendlichen Darstellerinnen und Darsteller brillierte. Die Aufführung von „Hope“ bildete den Höhepunkt des Abends und erzählte intensive Geschichten über Flucht und Hoffnung. Sichtlich ergriffen zeigten sich Publikum und Filmcrew nach dem Film. Das Team konnte den Film am Abend zum ersten Mal sehen, erst tags zuvor war der Schnitt abgeschlossen. Für alle am Prozess Beteiligten war der Filmdreh eine wichtige Erfahrung.

Den Abschluss des Programms machte die Tanzgruppe der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund unter Anleitung von Marina Evel.

Weitere Fotos befinden sich unter Fotos



Bittermarkgedenken im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft

Die diesjährige Gedenkveranstaltung in der Bittermark steht ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Auf Einladung des Jugendring Dortmund wird eine französische Jugendgruppe das Gedenken mitgestalten. Gemeinsam mit den Botschafter*innen der Erinnerung erarbeiten sie in den Tagen vor Karfreitag ein gemeinsames Programm. Das Ergebnis ist am Karfreitag ab 15 Uhr am Mahnmal in der Bittermark zu sehen. Der Auftakt des diesjährigen Gedenkens fand jedoch in Frankreich statt:

Stellvertretend für die Botschafter und Botschafterinnen der Erinnerung fuhren Lara (24) und Nicolas (24) mit einer kleinen Delegation der Stadt Dortmund, welcher die Dortmunder Bürgermeisterin Birgit Jörder ebenfalls angehörte, nach Paris. Hintergrund dieser zweitägigen Reise war die Karfreitagsgedenkveranstaltung in der Bittermark und im weiteren Sinne die Betonung der friedlichen Partnerschaft zwischen Frankreich und Deutschland.

Lara und Nicolas nahmen in Paris an einer Gedenkveranstaltung vor dem Denkmal an die französischen Zwangs-und Arbeitsdeportierten auf dem Friedhof Père-Lachaise teil. Zu den Teilnehmern zählten unter anderem Bürgermeisterin Jörder, die stellvertretende Pariser Bürgermeisterin Catherine Vieu-Charier und Frau Nicole Godard, die Vize-Präsidentin des Vereins zur Erinnerung an die Zwangs- und Arbeitsdeportierten Frankreichs.

Zu Füßen des Denkmals sind zwei Urnen aufgestellt. Eine von ihnen beinhaltet aus der Bittermark stammende Erde. Auf diese Weise erinnert sie an die von der Gestapo verübten Morde in den Ostertagen des Jahres 1945. Unter den Opfern befanden sich Deutsche, die aus politischen Gründen inhaftiert worden waren, sowie zur Zwangsarbeit herangezogene Franzosen, Belgier, Niederländer, Polen, Jugoslawen und mehrheitlich Bürger aus der Sowjetunion, deren Namen bis heute weitgehend unbekannt geblieben sind.

Gegen Ende des Gedenkens auf dem Friedhof Père Lachaise wurde eine Urne mit französischer Erde befüllt, welche im Rahmen der Bittermarkgedenkveranstaltung in der dortigen Krypta beigesetzt wird. Hiermit soll symbolisch die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland nach Jahrhunderten der Kriege abermals bekräftigt werden.

Ein ausführlicher bebilderter Bericht ist als PDF angefügt (Klick auf obiges Foto).




Die Arbeitsstellen des Jugendring Dortmund laden herzlich zum Jahresempfang im Rathaus ein.

„Zusammenleben in Dortmund“ lautet das Thema des Jahresempfangs, bei welchem Bürgermeisterin Birgit Jörder unser Gast sein wird.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung wird die Premiere des Kurzfilms „Hope“ stehen. In der Vorbereitung haben sich junge Menschen aus Dortmund mit ihren Assoziationen zum Thema Heimat beschäftigt. Unter Anleitung des Regisseurs Cem Arslan wurde aus diesen Ideen ein Film (http://nordstadtblogger.de/?s=jugendring).

Am Ende der Veranstaltung werden junge Menschen die Möglichkeit haben, mit VertreterInnen der Politik ins Gespräch zu  kommen, zudem bietet der Abend die Möglichkeit, die Vielfalt des Jugendrings und der Dortmunder Jugendverbände kennenzulernen.

 JAHRESEMPFANG DES JUGENDRING DORTMUND

Am:                       Donnerstag, den 15.März.2018

Wann:                  17:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr

Wo:                       Bürgerhalle im Dortmunder Rathaus



Zum Tod von Micha Schliesser

In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 2018 ist Micha Schliesser in Amsterdam gestorben. Sein Sohn schreibt: „Yesterday, after smoking a last cigarette, in the presence of my sister and myself, he died peacefully in his sleep.”

Micha hat uns über viele Jahre begleitet. Mit seiner Lebensfreude und Spontanität hat er als Zeitzeuge unsere Erinnerungsarbeit bereichert.

„Für die Kinder von Westerbork“ lautet der Titel eines gemeinsamen Projektes von Jugendring und IBB. Dortmunder Jugendliche begaben sich gemeinsam mit dem „Zug der Erinnerung“ auf die Suche nach Schicksalen Dortmunder Kinder und Jugendlicher. Ihr Weg führte über das Durchgangslager Westerbork in den Niederlanden. Bei einem Besuch in der dortigen Gedenkstätte lernten wir Micha Schliesser kennen. Seine Eltern, Margarete und Hermann Schliesser, flohen im Februar 1939 aus Berlin in die Niederlande. Sie hatten die vergebliche Hoffnung, von dort weiter in die USA reisen zu können. Micha war zu diesem Zeitpunkt noch kein Jahr alt und erlebte die Flucht auf den Armen seiner Mutter. In den Niederlanden kam die Familie in das Flüchtlingslager Westerbork. Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde Westerbork zum Ausgangspunkt für die Deportationen in die Vernichtungslager. Micha Schliesser und seine Eltern überlebten bis zur Befreiung durch die Kanadier.

Micha war regelmäßig auf Einladung von IBB und Jugendring zu Besuch in Dortmund. Seine Geschichte gab er vielen jungen Menschen mit auf dem Weg. Er erzählte sie, um die Erinnerung wach zu halten. Es gelang ihm aber auch immer, aktuelle Bezüge herzustellen. Beeindruckend war seine Parteinahme für geflüchtete Menschen. Immer wieder stellte er Verbindungen her zwischen seiner Geschichte und dem Schicksal von Menschen, die sich heute auf die Flucht begeben.

Micha gelang es immer wieder, Menschen jeden Alters mit seiner Erzählung zu beeindrucken. Wir werden ihn sehr vermissen. Viele Dortmunder Kinder und Jugendliche durften ihm begegnen. Dafür sind wir dankbar und vertrauen darauf, dass seine Geschichte nie in Vergessenheit gerät.

 



Das Like 2017

Wieder interessante Einblicke in die Jugendarbeit

Etwa 75 Personen, zumeist JugendleiterInnen und Mitarbeitende aus Jugendverbänden, folgten der Einladung des JuLeiCa-Büros und erlebten am 05. Dezember 2017 gemeinsam einen unterhaltsamen und anregenden Jahresabschluss im FHH. Die inzwischen traditionelle Veranstaltung richtet sich als Dankeschön für das Engagement an freiwillig Tätige in der Jugendarbeit in Dortmund.

Sie lieferte einen kleinen Überblick über die vielseitigen Facetten der Jugendarbeit, denn einige Verbände und Einrichtungen präsentierten ihr persönliches Aktionshighlight des Jahres. Darunter waren Berichte zu Ausflügen und Ferienfreizeiten, mehrere thematische Projekte, zwei Ausstellungen, ein Beitrag zur Erinnerungsarbeit sowie ein Video zu einer politischen Veranstaltung, und eine künstlerische Aktion und ein Projekt wurden sogar „on stage“ vorgeführt. Die Präsentationen zogen die Anwesenden nicht nur in den Bann, sondern boten gleichzeitig Anregungen für die eigene Jugendarbeit.

Im Anschluss an die Präsentationen war, gerahmt von einem attraktiven Buffet,  Zeit für Geselligkeit und Austausch. Eine Tombola mit attraktiven Sachspenden sorgte für zusätzliche Spannung.

Inzwischen gehört das Like zu den „Standards“ an vorweihnachtlichen Veranstaltungen in der Jugendarbeit, so dass es Ende des Jahres 2018 auf jeden Fall eine Neuauflage geben wird.



Gemeinsame Fortbildungsveranstaltung der Dortmunder Jugendverbände und des JuLeiCa-Büros

„Am 09. und 10. Dezember 2017 bieten die sechs großen Jugendverbände Dortmunds in Zusammenarbeit mit dem JuLeiCa-Büro eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung im Dietrich-Keuning-Haus an.

Schwerpunkt dieses Wochenendes sollen ansprechende Workshops zu verschiedensten Themen, sowie die Vernetzung untereinander sein.

Meldet euch doch bis zum 01.12.2017 bei einem der sechs Verbände oder dem JuLeiCa-Büro an!

JuLeiCa-Büro:
Rainer Hüls/Anna Kirwald
Tel.: 0231/50-16161
juleica@jugendring-do.de



Das JuLeiCa-Büro lädt ein: Mein Like 2017


Highlights aus der Kinder- und Jugendarbeit am Dienstag, 05. Dezember 2017 , 18.30 Uhr
im Fritz-Henßler-Haus


Nähere Infos in der Einladungskarte!




Vortrag und Gespräch: 13 Türen - Bert Woudstra (Jg. 1932)

am Dienstag 28.11. , 19:09 Uhr literaturhaus.dortmund, Neuer Graben 78, 44139 Dortmund

Bert Woudstra wurde am 19. Februar 1932 als Sohn jüdischer Eltern in Enschede geboren. Der heute 85jährige überlebte den Krieg nur, weil er mit seiner Mutter und seinem Bruder untertauchen konnte. Seinem Bruder gelang die Flucht nach England. Sein Vater wurde ermordet. Am 14.9.1941 sah er ihn zum letzten Mal.

13 Türen öffneten sich zwischen 1940 und 1945 für ihn und seine Familie. Bert Woudstra erzählt sehr eindrücklich von seinen Erfahrungen und Erlebnissen im Versteck und schlägt auch einen Bogen in die heutige Zeit. Nach seinem Vortrag wird die Möglichkeit für ein gemeinsames Gespräch bestehen.

Eine Kooperationsveranstaltung der BVB Fan- und Förderabteilung und des Jugendring Dortmund



Überlebende machen Zuhörer zu Zeitzeugen

Eva Weyl und Bert Woudstra überlebten den Holocaust. In Schulen und bei der BVB-Fanabteilung berichteten sie, wie sie als Kinder dem Terror der Nationalsozialisten entkamen.

Weiteres in diesem Zeitungsartikel!











Der Wert eines Lebens

Zeitzeuge Bert Woudstra sprach vor Droste-Hülshoff-Realschülern

Mehr Infos in diesem Zeitungsartikel!



Vortrag und Gespräch: Eva Weyl (Jg. 1935)

Montag 27.11. , 18:00 Uhr
Jüdische Kultusgemeinde Dortmund, Prinz-Friedrich-Karl Str. 9, 44135 Dortmund


Familie Weyl besaß und betrieb in Kleve und in Erkelenz Textilkaufhäuser mit langer Tradition. Bereits kurz nach der Machtergreifung verließen sie das niederrheinische Kleve und flohen in die Niederlande. In Arnheim, dem Geburtsort von Eva, bauten sie sich eine neue Existenz auf. 1942 musste sich die Familie mit der damals sechsjährigen Eva in Westerbork melden. Eva erlebte dort eine scheinbare Normalität. Sie ging in Westerbork zur Schule und spielte mit den anderen Kindern. Es gab im Lager Westerbork ein Krankenhaus, Fabriken, ein Theater, Sportveranstaltungen und vieles mehr. Dies alles war so Eva Weyl „schöner Schein“. Bei den Lagerinsassen sollte der Eindruck von Normalität geweckt werden, um von der Deportationsmaschinerie abzulenken. Fast wöchentlich verließ ein Zug Westerbork und erreichte drei Tage später die Vernichtungslager im Osten. Von 105.000 Deportierten überlebten nur knapp 5.000. Nur mit viel Glück konnte die Familie Weyl der Deportation entgehen. Der Zug, mit dem sie nach Auschwitz deportiert werden sollten, fiel durch kanadisches Bombardement aus.

Eine Kooperationsveranstaltung der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund und des Jugendring Dortmund




„Selbstverletzendes Verhalten“

 Wichtiges Thema für Dortmunder Jugendverbände

Vollversammlung am 27. November 2017


Dortmund. Bereits zum zweiten Mal war die Vollversammlung des Jugendring Dortmund zu Gast in den Räumlichkeiten der Elisabeth-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des LWL in Aplerbeck. Nachdem im vergangenen Jahr ADHS auf der Tagesordnung stand, bekamen die Delegierten der Dortmunder Jugendverbände nun die Gelegenheit, sich mit selbstverletzendem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen auseinanderzusetzen.

Probleme machen keinen Halt vor Gruppenräumen, Trainingsstätten und Ferienfreizeiten. Psychosoziale Gesundheit ist daher auch ein Thema im Alltag von Jugendverbänden, schließlich verbringen Kinder und Jugendliche hier viel Zeit. Dass speziell selbstverletzendes Verhalten etwas mit Jugendverbänden zu tun habe, „ist nicht meine Idee gewesen“ betonte Jugendring-Vorstandsmitglied Tobias Falke in seinen einleitenden Worten. Er war am Abend gleich in mehrfacher Funktion vor Ort: Ehrenamtlich in der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) aktiv, arbeitet der Sozialpädagoge hauptberuflich in der LWL-Elisabeth-Klinik. Vom BDKJ schließlich kam für ihn der Impuls, sich aus Verbandsperspektive mit dem Thema selbstverletzendes Verhalten zu beschäftigen. Der Verband hat eine Handreichung mit Tipps und Informationen für Jugendleiterinnen und Jugendleiter entwickelt.

Ziel der Veranstaltung war zu sensibilisieren und informieren. Das Phänomen sei weit verbreitet: Bis zu einem Viertel aller Menschen verletzten sich im Laufe ihres Lebens in selbstschädigender Absicht selbst. Die Erscheinungsformen selbstverletzenden Verhaltens sind vielfältig und reichen vom Ritzen, Kratzen und Schlagen bis hin zu übermäßigem Sport. Genauso ideenreich werden Betroffene bei der Wahl von Hilfsmitteln. „Es erübrigt sich die Frage, ob man Gruppenräume oder sogar eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie komplett sicher gestalten kann“ so Tobias Falke.

Was können Jugendverbände leisten? Oft könnten Veränderungen im Verhalten von Gruppenmitgliedern schon von Leiterinnen und Leitern, aber auch durch andere Kinder und Jugendliche wahrgenommen werden. Hier gelte es die Ruhe zu bewahren und in einem sicheren Rahmen die Beobachtungen anzusprechen. „Mit Euren Gruppenmitgliedern über lockere, aber auch über ernste Themen zu sprechen ist das, was ihr kennt, was ihr könnt“ machte Tobias Falke Mut, aber: Weder sollte über-, noch gar nicht reagiert werden. Immer sollten die Eltern einbezogen werden, um gemeinsam weiteres Vorgehen zu besprechen.

Mit Psychotherapeutin Anja-Christine Kopa, Ärztin Sarah Klüpfel und Sozialarbeiter Andreas Busse wurden die anschließenden Gesprächsgruppen durch weitere erfahrene Personen aus dem klinischen Alltag der LWL-Elisabeth-Klinik begleitet, die sich genau wie Tobias Falke auch in der Jugendverbandsarbeit auskennen. In den Kleingruppen wurde klar, dass sehr viele der Teilnehmenden bereits Berührungspunkte mit dem Thema in ihrem Verbandsalltag hatten. „Das ist nichts, worüber man nicht reden kann“ bestärkten sie sich gegenseitig und tauschten konkrete Handlungsmöglichkeiten aus. Aber auch eigene Grenzen und die weiterer Beteiligter wurden angesprochen. Sarah Klüpfel bestätigt, dass es immer wichtig sei zu wissen, wem dieses Thema zuzumuten ist und wer ins Vertrauen gezogen werden kann.

Beendet wurde der Abend mit einem Rundgang durch die Klinik. Schließlich sollte die Vollversammlung auch dazu dienen, eventuell bestehende Vorurteile und Ängste der Teilnehmenden vor der Arbeit einer psychiatrischen Klinik abzubauen. Von den Teilnehmenden wurde abschließend ein positives Resümee der Veranstaltung gezogen, sie sei sehr interessant und aufschlussreich gewesen und das Thema in der eigenen Arbeit enorm wichtig. „Rundum ein super Abend.“

Einige Eindrücke des Abends gibt es hier




Erika Rosenberg zu Gast in Dortmund

Erika Rosenberg war am 16.11.2017 zu Gast in der Droste-Hülshoff-Realschule.

Nähere Infos in diesem Zeitungsartikel.










Gespräch und Lesung - Erika Rosenberg: Das Glashaus. Die Rettung ungarischer Juden vor dem Holocaust.

am Mittwoch 15.11.17, 18:00 – 20:00 Uhr, Jüdische Kultusgemeinde Dortmund, Prinz-Friedrich-Karl Str. 9, 44135 Dortmund


Mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht im März 1944 begann der Völkermord an den ungarischen Juden. Ab Mitte Mai rollte Zug um Zug nach Auschwitz. Über 500.000 ungarische Juden wurden in wenigen Monaten ermordet. Mit einem raffinierten System von Schutzbriefen und Kollektivpässen gelang es dem Schweizer Diplomaten Carl Lutz und ungarischen Widerstandskämpfern über 60 000 Menschen vor den Vernichtungslagern zu bewahren.

Nach dem Krieg wurde Carl Lutz zum „vergessenen Helden”. Erika Rosenberg hat sich auf Spurensuche begeben, in Budapest und in der Schweiz, hat Überlebende des Holocaust befragt und die historischen Hintergründe recherchiert.

Eine Veranstaltung der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund und des Jugendring Dortmund



Vortrag und Gespräch: „Auf den Spuren von Oskar und Emilie Schindler“

Dienstag 14.11.17, 18:00 – 20:00 Uhr Auslandsgesellschaft, Steinstraße 48, 44147 Dortmund, Raum V2

Das Bild von Oskar Schindler wird stark durch Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ geprägt. Erika Rosenberg war lange Jahre mit Emilie Schindler befreundet. Aus vielen Gesprächen und Recherchen im Nachlass entwickelt sie das Bild der Menschen Oskar und Emilie Schindler. Ihr gelingt es dabei besonders die Rolle der Emilie Schindler ins rechte Licht zu rücken. Es entsteht das Bild einer mutigen Frau, deren Anteil bei der Rettung von über 1.300 Juden bisher zu wenig gewürdigt wurde. 

Eine Veranstaltung der Auslandsgesellschaft Deutschland e.V., des Fördervereins Gedenkstätte Steinwache/Internationales Rombergparkkomitee und des  Jugendring Dortmund


Zur Person:

Prof. Erika Rosenberg, 1951 in Buenos Aires geboren, ist Journalistin und Autorin und hat als Dozentin am Goethe-Institut, im Argentinischen Auswärtigen Amt und an der Katholischen Universität zu Buenos Aires gearbeitet. Sie ist Übersetzerin und Dolmetscherin. Im Jahr 2014 wurde ihr das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande verliehen, im März 2016 erhielt sie den Austrian Holocaust Memorial Award des Österreichischen Auslandsdienstes. Erika Rosenberg war eine enge Vertraute der Schindler-Witwe Emilie, die nach vielen in Argentinien verbrachten Jahrzehnten wieder nach Deutschland zurückgekehrt war, und hat u. a. Biografien über Oskar und Emilie Schindler verfasst. Zuletzt hat sie unter dem Titel "Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr" eine Biographie von Jorge Mario Bergoglio (Papst Franziskus) vorgestellt, den sie persönlich noch aus seiner Zeit in Buenos Aires kennt.



Gedenkstättenfahrt der Botschafter*innen der Erinnerung vom 28. September bis zum 3. Oktober 2017

In Bergen-Belsen, Neuengamme und Hamburg beschäftigen wir uns mit dem Schicksal von Kindern und Jugendlichen in der NS-Zeit. Sie wurden auf vielfältige Weise zu Opfern der NS-Diktatur. Ihr Schicksal steht im Mittelpunkt unserer Gedenkstättenfahrt:

- Kinder und Jugendliche als Opfer der NS-Rassenideologie (z.B. Anne Frank),

- Jugendliche, die durch ihre Unangepasstheit zum Opfer wurden (z.B. Swing-Jugend),

- Jugendliche, die im Widerstand aktiv waren (z.B. Weiße Rose Hamburg),

- Kinder als Opfer der NS-Menschenversuche (Bullenhauser Damm).

Unsere Fahrt führt uns zu Orten und Menschen, die uns diese Schicksale näher bringen und unser Bewusstsein für die Gegenwart schärfen.

Teilnehmen können Dortmunder Jugendliche ab 16 Jahren.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 50,-€ (enthalten sind Unterkunft in Mehrbettzimmern, Vollverpflegung und alle Programm-und Reisekosten).

Weitere Infos und Anmeldebogen im Flyer (Klick auf Foto)



Jugend.Macht.Pottwahl zur Bundestagswahl 2017


Nach der erfolgreichen Kampagne zur Landtagswahl NRW, geht die gemeinsame Erst- und Jungwähler*innenkampagne von Jugendamt und Jugendring in die zweite Runde. Auch zur Bundestagswahl 2017 werden bewährte Aktionsformate eingesetzt, um Kindern und Jugendlichen politische Inhalte näher zu bringen und sie zu motivieren, sich in den gesellschaftlichen Meinungs- und Willensbildungsprozess einzubringen. Das Respekt-Büro bringt mit „Demokratie macht Schule“ Methoden der außerschulischen Bildungsarbeit in die Schule. Für Vereine und Verbände gibt es mit dem „Demokratie-Quiz“ darüber hinaus ein niedrigschwelliges Angebot (nicht nur) für jüngere Zielgruppen. Mit dem Ring Politischer Jugend gemeinsam veranstaltet der Jugendring einen weiteren Aktionstag „Jugend und Wahl“ im Fritz-Henßler-Haus. Zum bundesweiten Projekt „U18-Wahl“ hat der Jugendring erneut die kommunale Koordination übernommen. Beim nächsten Stadtweiten Jugendforum wird sich die Kampagne präsentieren und auch selbst ein U18-Wahllokal anbieten.

Den aktualisierten Info-Folder zur Bundestagswahl finden Sie mit einem Klick auf das Foto.
Besuchen Sie doch auch die Facebookseite der Kampagne: www.facebook.com/pottwahl



Seminarreihe Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit/Werbung: Noch freie Plätze für den Workshop am 16. September 

Für den Workshop „Werbung“, welcher von der Grafik-Designerin Astrid Halfmann durchgeführt wird, gibt es noch einige freie Plätze. Themen u.a.: Das „passende“ Foto, Layout selber gestalten, Tipps rund um die Druckabwicklung.

Der Workshop findet am 16. September zwischen 10 und 16 Uhr im Fritz-Henßler-Haus statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.

Wer teilnehmen möchte, sollte einen Laptop oder ein Tablet mit Internetzugang mitbringen.

Anmeldungen sind möglich beim JuLeiCa-Büro unter 50 16 16 1  bzw. per Mail an juleica-@jugendring-do.de

Wir freuen uns auf euch.

Weitere Infos zur Seminarreihe Öffentlichkeitsarbeit im Flyer (Foto)!



Stadtweites Jugendforum: „Lebensraum Schule“

am 15.09.2017, 17:00-21:00, Fritz-Henßler-Haus, Geschwister-Scholl-Straße 33-37, 44135 Dortmund

im vergangenen Stadtweiten Jugendforum „Mitmachen lohnt sich – Du hast die Wahl“ im April 2017 haben die teilnehmenden Jugendlichen den „Lebensraum Schule“ zum Thema des nächsten Jugendforums am 15. September erkoren. Dem ging ein intensiver Diskussions- und Abstimmungsprozess in Workshops voraus.

Im Vorfeld haben sich jugendliche Arbeitsgruppen intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und an der genauen Ausgestaltung der Jugendforums gearbeitet. Neben einem kleinen Bühnenprogramm wird in drei verschiedenen Workshops inhaltlich zu verschiedenen Themen gearbeitet: „Mitbestimmung in der Schule“, „Religion, Religionsfreiheit und die Kultur des Miteinanders“ können genauso wie „Mobbing in Schule und Freizeit“ diskutiert werden.

Für alle, die erst einmal nur reinschnuppern möchten, wird es neben den Workshops verschiedene Kreativaktionen und niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten geben. Zum Abschluss des Tages werden am Lagerfeuer im Außenbereich Möglichkeiten geschaffen, ungezwungen ins Gespräch zu kommen und sich über jugendpolitische Themen auszutauschen. Natürlich ist die Teilnahme kostenfrei. Weitere Informationen zu diesem und vorherigen Jugendforen finden sie unter www.jugendforum-do.de.

 



Das diesjährige JuLeiCa-Event am 12. September 2017

JuLeiCa geht tierisch ab … Das diesjährige JuLeiCa-Event findet am 12. September am und im Dortmunder Zoo statt.

Weitere Infos in der Karte!







U18: Eine Wahl für Kinder und Jugendliche!

vom 11.-15. September 2017, dortmundweit

Zur Landtagswahl 2017 konnte die höchste Wahlbeteiligung bei einer U18-Wahl in Dortmund jemals verzeichnet werden. Dadurch angespornt werden auch zur Bundestagswahl wieder an vielen Standorten Wahlurnen und Wahlkabinen aufgebaut, um auch Menschen unter 18 Jahren eine Stimme zu geben. Auch wenn sie nicht wahlberechtigt sind, haben sie berechtigte Anliegen, die Gehör bekommen sollen.

Nicht alle Wahllokale in Dortmund öffnen ihre Pforten zur gleichen Zeit. Einen Überblick über alle Orte findet sich unter: www.jungesnrw.de/u18-wahl/uebersicht-wahllokale Die Jugendwahlkampagne Pottwahl bietet zum Stadtweiten Jugendforum am 15.09. ein Wahllokal an.



Aktionstag Jugend und Wahl am 11.09.2017

10:00-13:00, Fritz-Henßler-Haus, Geschwister-Scholl-Straße 33-37, 44135 Dortmund

Auch zur Bundestagswahl wird wieder kurz vorher im Fritz-Henßler-Haus (FHH) ein Aktionstag für Erst- und Jungwähler*innen stattfinden. Dieser gemeinsame Aktionstag von Jugendring und Ring Politischer Jugend wendet sich ausdrücklich an die Sekundarstufen II, Berufskollegs und Maßnahmen der Jugendberufshilfe in Dortmund. Auf dem Podium werden sich Kandidat*innen von SPD, CDU, Bündnis90/die Grünen, FDP und der Linken einen Schlagabtausch über wichtige jugendpolitische Themen liefern.

Für die Moderation konnte Alexander Völkel (nordstadtblogger.de) gewonnen werden. Ihre Teilnahme auf dem Podium angekündigt haben Marco Bülow (SPD), Steffen Kanitz (CDU), Markus Kurth (B90/Grüne), Max Zombek (FDP) und Celine Erlenhofer (Die Linke).  Daneben wird im Café und im Foyer des FHH ein ansprechendes Rahmenprogramm geboten. Junge Menschen können hier ungezwungen mit Politiker*innen ins Gespräch kommen, politische Inhalte und Themenschwerpunkte erfassen und ihre eigenen Anliegen an die Politik formulieren.

Es sind noch Plätze frei! Anmeldungen werden von Johannes Schaffeldt (johannes.schaffeldt@jugendring-do.de) entgegengenommen. Während die Podiumsdiskussion nur angemeldeten Gästen zugänglich ist, können das Rahmenprogramm alle Interessierten besuchen. Ausdrücklich unerwünscht sind Vertreter*innen rechtspopulistischer oder nazistischer Vereinigungen und Parteien. Lesen Sie hierzu den Beschluss des Landesjugendrings NRW: www.ljr-nrw.de/fileadmin/content_ljr/Dokumente/Landesjugendring/Beschluesse/Beschluss_Keine_Buehne_fuer_Rechtspopulismus.pdf





1. Dortmunder Kinder-, Jugend- und Familienfahrradsternfahrt

am Sonntag, den 10. September 2017, 14:00 bis 16:00 Uhr


Mit der ersten Dortmunder Kinder-, Jugend- und Familiensternfahrt wollen die Radfahrjugend im ADFC und der Jugendring Dortmund den Forderungen radfahrender Kinder und Jugendlicher Gehör verschaffen. 

 Es geht dabei beispielhaft um:

- Tempo 30 zur Sicherheit der Radfahrer im ganzen Stadtgebiet,

- bessere und sichere Radwege,

- gute Erreichbarkeit von Schulen, Freizeiteinrichtungen und zu Freunden mit dem Fahrrad,

- gute und sichere Abstellmöglichkeiten insbesondere an Schulen,

- Berücksichtigung der besonderen Belange von Kindern als Radfahrer im Straßenverkehr,

- Anerkennung der Wünsche von Kindern.

Begleitet von der Schirmherrin, Bürgermeisterin Birgit Jörder, führt die Route über 11 km rund um die Dortmunder Innenstadt. Sie wird immer wieder unterbrochen durch Gespräche mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung, sowie durch kleine Kundgebungen, organisiert von Jugendverbänden. Dabei werden Fragen und Forderungen an Politik und Verwaltung gestellt.

Für die gemeinsame Anreise aus den Vororten gibt es bisher 10 Startpunkte. Von dort ist eine gemeinsame und sichere Anreise in die Innenstadt gewährleistet. Die gemeinsame Rundtour startet um 14:00 Uhr am Fritz-Henßler-Haus, Geschwister-Scholl-Str. 33-37. Gegen 16:00 Uhr wird sie dort enden. 

 Ausführliche Informationen finden sich im Internet unter: https://jugend-fahrradsternfahrt-dortmund.blogspot.de/



Arbeitsbericht 2016

Einmischen, mitgestalten, Verantwortung übernehmen – gestern wie heute

Die Grundsätze Dortmunder Jugendverbandsarbeit, die bei der Gründung des Jugendrings vor 70 Jahren festgelegt wurden, haben auch heute noch die gleiche Bedeutung und Gültigkeit wie am ersten Tag der Gründung. Nach wie vor mischt sich der Jugendring Dortmund ein, um jungen Menschen Gehör zu verschaffen und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die Jugendverbände haben auch im Jahr 2016 vielfältige und spannende Projekte, Aktionen und Programme auf die Beine gestellt, sich eingemischt, mitgestaltet und Verantwortung übernommen. Das zeigt der aktuelle Arbeitsbericht, der hier verfügbar ist:


Link zum Blätterkatalog


PDF-Datei: Klick auf Foto!



Schnupperkurs des JuLeiCa-Büros

Im Mai und Juni diesen Jahres fand der erste JuLeiCa-Schnupperkurs statt.

Insgesamt 19 interessierte Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren ließen sich an vier Samstagen an grundlegende Themen und Methoden der Kinder- und Jugendarbeit heranführen. Es ging vor allem darum, die erste Motivation junger Menschen aufzufangen, sie zu unterstützen und möglichst viel Raum zum Kennenlernen und Ausprobieren zu schaffen.

 

 



Jugend.Macht.Pottwahl

Die gemeinsame Erst- und Jungwähler*innenkampagne von Jugendamt und Jugendring hat sich auch in diesem Jahr wieder zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen politische Inhalte näher zu bringen und sie zu motivieren, sich in den gesellschaftlichen Meinungs- und Willensbildungsprozess einzubringen. Bestehende Hemmnisse und Schwellen sollen dabei abgebaut werden. Zur Erreichung dieser Ziele gibt es verschiedene Aktionsformate. „Demokratie macht Schule“: Das Respekt-Büro hat Demokratieworkshops für Schulen konzipiert und auch schon erfolgreich durchgeführt. Der Jugendring hat mit dem Ring Politischer Jugend gemeinsam einen Aktionstag „Jugend und Wahl“ für Berufsschüler*innen entwickelt. Zum landesweiten Projekt „U18-Wahl“ hat der Jugendring die kommunale Koordination übernommen. Außerdem wird die Kampagne aktiv am nächsten Stadtweiten Jugendforum und dem Dortmunder Stadtfest DortBunt mit Aktionsständen teilnehmen. Relevante Informationen über den Wahlakt hat die Kampagne kompakt in einem Info-Folder zusammengestellt (Klick auf Foto).



JuLeiCa-Schnupperkurs

Der JuLeiCa-Schnupperkurs des JuLeiCa-Büros wird im Mai und Juni 2017 stattfinden. Dieser Kurs richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren, die erstes Interesse daran haben, bei der Leitung von Gruppen mitzuwirken.

Weitere Infos und Rückfragen im Flyer (Klick auf Foto)




Stadtfest DortBunt

am 07.05.2017, 12:00-19:00, Hansastraße

 

Die Botschafter*innen der Erinnerung und die Erst- und Jungwähler*innenkampagne „Jugend.Macht.Pottwahl“ teilen sich zum Stadtfest DortBunt einen Stand in der Hansastraße.

 




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