Jugendring Dortmund
Verwaltungsausschuss e.V.


Neuigkeiten


Friedensfestival

Der DGB und seine Gewerkschaften, unterstützt durch die Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz u. Demokratie, laden zu diesem Fest alle Dortmunderinnen und Dortmunder herzlich ein.



Vollversammlung des Jugendring Dortmund




„Es war einmal in der JugendBotschaft…

Am 28.01.2013 hat der mittlerweile sechste Jahresempfang der JugendBotschaft unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sierau im Rathaus stattgefunden. Das Programm war mehr als märchenhaft: Anna F. und Bastian J. haben Musik zum Träumen präsentiert, der große Gordini hat Zauberhaftes präsentiert und mit Fräulein Nina und Murat Kayi gab es Sach- und Lachgeschichten zum Mitsingen und mittanzen auf der Bühne. Die Veranstaltung war mit 163 Besucherinnen ein voller Erfolg und die Gäste hatten genügend Gelegenheit sich mit den neuen und alten Weggefährten auszutauschen.

Bis bald in der JugendBotschaft!“




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Botschafter der Erinnerung in Israel 2012

Im Mai 2012 besuchten 13 Jugendliche aus Dortmund/Botschafter_innen der Erinnerung  Israel.



Jugendring Dortmund wählt Vorstand

Auf der letzten Vollversammlung des Jugendring Dortmund am 15.04.2012 fanden nach zwei Jahren wieder Vorstandswahlen statt. Die bisherige Beisitzerin Heike Horka stellte sich nicht erneut zur Wahl, dafür wurde Charlotte Muche von der SJD – Die Falken als Beisitzerin in den Vorstand des Jugendring Dortmund gewählt. Alle anderen Mitglieder des bisherigen Vorstandes wurden mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Auf Foto von links nach rechts: 
Fatih Ece, Beisitzer (DGB-Jugend)
Reiner Spangenberg, stellv. Vorsitzender (Jugendrotkreuz)
Werner Blanke, Kassierer (ADFC-Radfahrjugend)
Ralf von Gratowski, Beisitzer (Sportjugend)
Dirk Loose, Vorsitzender (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend/aej)
Charlotte Muche, Beisitzerin (SJD – Die Falken)
Kerstin Drossel, stellv. Vorsitzende (Bund der Deutschen Katholischen Jugend/BDKJ)



1.September 2012

Am Samstag, dem 1. September rollen wir auf Dortmunds Strassen gegen Rechts. 

Größerer Kartenausschnitt       




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Kooperation Jugendring Dortmund – Stadt Dortmund – Evangelische Jugend Dortmund

Fachtagung am 27. April 2012 in Dortmund


Mehr Partizipation durch Social Media? Einsatz von Facebook, YouTube und Co. zur Förderung der Partizipation von Jugendlichen 

Die Kommunikation über Facebook, YouTube & Co. ist aus dem Lebensalltag vieler junger Menschen nicht mehr wegzudenken. Für Organisationen der Jugendbildung sind mit den neuen Medien vielfältige Potentiale und Herausforderungen zugleich verbunden. Der Fachtag am 27. April in Dortmund beschäftigt sich deshalb mit den Rahmen-bedingungen und Möglichkeiten sozialer Medien zur Partizipation von Jugendlichen. 

Zu Beginn führt 
Jörg Eisfeld-Reschke vom Institut für Kommunikation in sozialen Medien in die Nutzung und Reichweite von Social Media in Deutschland ein. Katrin Kiefer von 
netzwerkPR
 stellt im Anschluss verschiedene Instrumente und Beispiele aus der Praxis vor. 

Am Nachmittag werden zwei vertiefende Workshops parallel angeboten. Unter dem Thema „Interne und externe Rahmenbedingungen für soziale Medien“ gibt die Referentin Katrin Kiefer eine Einführung zu Datenschutz, Recht und Monitoring im Internet. Daran anschließend wird das Instrument Social Media Guidelines als interner Orientierungsrahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Organisationen vorgestellt. 
Im zweiten Workshop mit Jörg-Eisfeld Reschke steht das Thema „Social Media in der Jugendpartizipation“ im Vordergrund. Anhand konkreter Praxisbeispiele werden die Erfolgsfaktoren und Hindernisse für den Einsatz sozialer Medien in Beteiligungsprojekten erarbeitet. Neben den eingesetzten Instrumenten und Ergebnissen werden auch verschiedene Problemstellungen veranschaulicht, die in der sozialen Arbeit auftreten können. 

Der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Fachtages steht in den Kaffeepausen und während der Table Session am Mittag im Fokus. In Kleingruppen werden die Chancen und Risiken des Social Media Einsatzes diskutiert. In der Diskusionsrunde am Nachmittag führen die Referenten die persönlichen Erfahrungen und offenen Fragen, die über den Tag gesammelt wurden, zusammen und geben einen Ausblick in die vernetzte Zukunft. 



Homepage der Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie ist jetzt online

In seiner letzten Vollversammlung des Jahres 2011, hat der Jugendring Dortmund am 21. November 2011 die Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie im neuen CVJM Haus in Dortmund-Dorstfeld gegründet. Seitdem sind bereits einige Stifterinnen und Stifter dazugekommen und die Stiftung wird in diesem Jahr erste Projekte unterstützen. Nun kann man sich auch auf einer eigenen Homepage über die Stiftung informieren. Unter www.stiftung-jugend-demokratie.de kann man alles über die Stiftung, die aktuellen Aktivitäten und die Stifterinnen und Stifter erfahren.  Die Gemeinschaftsstiftung „Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie“ will Projekte und Aktionen finanzieren, die Kindern und Jugendlichen Demokratie als etwas Wertvolles und Erstrebenswertes erfahrbar machen. Sie will ihnen Geld und Unterstützung bieten, damit sie ihre Vorstellungen und Ideen umsetzen können. Die Projekte und Aktionen sollen sich an den Zielen ausrichten, Teilhabe einzufordern, Demokratie zu gestalten und Engagement zu fördern.



Ausstellung Zwangsarbeit - "Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" STADTRUNDFAHRT




Arbeitsbericht 2011

Der aktuelle Arbeitsbericht nun online!
Sie möchten 1 Exemplar bestellen? Bitte 
hier:



Gedenkstunde erinnert an jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch 3. März 2013!

Zu den Pionieren des deutschen Fußballs gehörte der Karlsruher Julius Hirsch.  Der begnadete Kicker jüdischer Herkunft absolvierte zwischen 1911 und 1913 sieben Länderspiele und vertrat Deutschland auch im Rahmen der Olympischen Spiele 1912.

Hirsch, der in seiner Fußballer-Karriere zwei Deutsche Meistertitel errang und zum legendären Karlsruher Innensturm gehörte,  wurde Anfang März 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet und damit Opfer des NS-Regimes. Nach ihm hat der DFB  einen Preis benannt, der alljährlich den besonderen Einsatz für Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit sowie gegen Nationalismus und Rassismus würdigt. 2006 durfte das Dortmunder Fan-Projekt die Auszeichnung entgegen nehmen.

Das letzte Lebenszeichen von Julius Hirsch vom 3. März 1943 stammt aus Dortmund. Es handelt sich um eine Postkarte, mit der er seiner Tochter zum Geburtstag gratulierte. Wahrscheinlich hat er sie am Bahnhof in einen Briefkasten eingeworfen oder aus dem fahrenden Zug geworfen. Hirsch war am 1. März von  Karlsruhe aus über Stuttgart und Dortmund in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert und dort gemeinsam mit vielen Leidensgenossen ermordet worden.

Um an den Fußballpionier und seinen Leidensweg zu erinnern, hat sich eine Veranstaltergemeinschaft gebildet, die am 3. März 2013 Uhr am Heiligen Weg, dem Ort des früheren Südbahnhofes, eine Gedenkstunde durchführen wird. 

Die Gedenkstunde, von Initiator Gerd Kolbe moderiert,  wird am Sonntag, dem 3. März, um 12.00 Uhr am Südbahnhof stattfinden.  Oberbürgermeister Ullrich Sierau: “Ich freue mich sehr, dass  die BVB-Fanabteilung, das Fan-Projekt Dortmund, der Jugendring Dortmund, die Botschafter_innen der Erinnerung und die Jüdische Kultusgemeinde als Veranstalter verdeutlichen, dass sie jede Form von Rassismus, Diktatur und Intoleranz verabscheuen und ablehnen“.

Nach dem Grußwort von Oberbürgermeister Ullrich Sierau wird Eberhard Schulz, der stellvertretende Jury-Vorsitzende des Julius-Hirsch-Preises, den Lebens- und Leidensweg des Nazi-Opfers nachzeichnen. Thilo Danielsmeier vom Fan-Projekt wird dann die Bedeutung und die Intention des Julius-Hirsch-Preises vermitteln, Vertreter der Veranstaltergemeinschaft werden die Gründe ihres Engagements darlegen. Nach dem Gedenkgebet und dem Totengebet durch die Jüdische Kultusgemeinde werden zwei Kränze zum Gedenken an Julius Hirsch an der Ehrentafel für die Deportierten niedergelegt. 

Die Veranstalter freuen sich über den erfreulich großen Zuspruch für ihre Initiative. 16 Organisationen und Einzelpersonen haben bislang ihre Unterstützung zugesagt. Dies belegt, welch großen Stellenwert die Erinnerungsarbeit in Dortmund hat.

Die Gedenkveranstaltung wird unterstützt von: Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend Dortmund, Bund der katholischen Jugend Dortmund, EVG-Jugend, Georg Deventer (pro Dortmund e. V.), DGB-Jugend, dobeq, Förderverein Steinwache – Internationales Rombergparkkomitee, Andreas Gora (Geschäftsführer AWO-Unterbezirk  Dortmund), Internationales Bildungs- und Begegnungswerk IBB e. V., Jugendrotkreuz, Katholische Stadtkirche, Gerda Kieninger (MdL), Lokalkreis Dortmund der Muslimischen Jugend Deutschland e. V. (MJD), Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Sportjugend im SSB Dortmund e. V., Zug der Erinnerung e. V.



Demokratie gestalten - Teilhabe einfordern - Engagement fördern

Die Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie vergibt Förderpreise und 35 junge Menschen werden zu Botschafter_innen der Erinnerung ernannt 

Am 26.11.2012 zeichnete die 
Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie im Rahmen einer Vollversammlung des Jugendring Dortmund erstmalig Projekte zur Demokratieförderung aus. Außerdem wurden 35 junge Menschen zu Botschafter_innen der Erinnerung ernannt. 

Am 21. November 2011 gründete der Jugendring Dortmund mit Unterstützung namhafter Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern die „Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie“. Diese Gemeinschaftsstiftung will Projekte und Aktionen unterstützen und finanzieren, die Kindern und Jugendlichen Demokratie als etwas Wertvolles und Erstrebenswertes erfahrbar machen. Die Projekte und Aktionen sollen sich an den Zielen ausrichten, Teilhabe einzufordern, Demokratie zu gestalten und Engagement zu fördern. 

Innerhalb des letzten Jahres konnten weitere Stifterinnen und Stifter gewonnen werden und bereits ein Jahr nach Gründung wurden im Rahmen der Vollversammlung des Jugendring Dortmund erstmals drei jugendliche Initiativen mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurden junge Menschen, die sich in der Jugendfreizeitstätte  Eving  gegen Rassismus und für Demokratie und Toleranz engagieren, eine Gruppe junger Frauen aus den Reihen der Jusos, die mit dem Projekt „Mädels machen Politik“ andere junge Frauen für Politik begeistern und gewinnen möchten sowie junge Menschen aus der djo – Deutsche Jugend in Europa, die ein Online-Beteiligungsforum initiiert haben.

Die Vollversammlung des Jugendrings fand in den Räumen der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund statt, welches ein guter Ort für die anschließende Ernennung von 35 jungen Menschen zu Botschafter_innen der Erinnerung war. 

"Als Botschafter der Erinnerung entscheidet er sich für das Leben, tritt ein für die Menschenrechte und wahrt so das Vermächtnis der letzten Holocaust-Überlebenden," so der zentrale Text der Ernennungsurkunden, die Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund und Dirk Loose, Vorsitzender des Jugendring Dortmund an 35 Dortmunder Jugendliche überreichen. 

Vor 150  geladenen Jugendlichen, Vertretern und Vertreterinnen von Stadt, Jugendring und Jüdischer Kultusgemeinde stellten sich die jungen Menschen ihrer Herausforderung als Botschafter und Botschafterinnen der Erinnerung. Diese Ehre kommt jungen Menschen zuteil, die sich mit dem Jugendring für die Menschenrechte und gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit engagieren. Ernannt wurden Jugendliche, die vor wenigen Wochen gemeinsam in Auschwitz waren, sowie weitere in der Erinnerungsarbeit engagierte Jugendliche. Gemeinsam mit bereits ernannten Botschafter_innen der Erinnerung bereiten sie Programmbeiträge für den Holocaustgedenktag und das Karfreitagsgedenken in der Bittermark vor und engagieren sich in Schule, Jugendverband und Jugendfreizeitstätte. 

Als Botschafter und Botschafterin werden sie zukünftig denen entgegentreten, die als geistige Erben der Mörder von Auschwitz die Menschenrechte heute mit Füßen treten. Stellvertretend für alle Botschafterinnnen und Botschafter der Erinnerung erklärte Lena (15 Jahre): „Wir wollen immer wieder davon erzählen was wir gesehen haben. Wir trauern um die Menschen, die in Auschwitz ermordet wurden“ und erteilte mit den Worten „Auschwitz darf nie vergessen werden!“ allen eine Absage, die die Schrecken des Holocaust in den Geschichtsarchiven verstauben lassen wollen. Auf die aktuelle Dimension wies Fabian (15 Jahre) hin: „Fremdenhass muss gestoppt werden, es ist ein Unding, dass es so etwas heute noch gibt“ und er versprach stellvertretend für alle Botschafter_innen: „Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass so etwas nie wieder passiert.“ Die Unterstützung des Oberbürgermeisters und des Jugendring Dortmund ist ihnen gewiss.


Weitere Informationen:
Jugendring Dortmund 
Stefanie Schneider (Geschäftsführerin)
Friedhof 6-8
44135 Dortmund
Tel.: 0231/52 40 73
info@jugendring-do.de 

Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung - Jugendring Dortmund
Andreas Roshol (Projektkoordinator)
Fronbotenweg 2 
44309 Dortmund
Telefon: 0231-813738 
Mobil: 0171-5283749




Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie

Mischt Euch ein, gestaltet mit! 500 Euro für Euer Projekt!



ZECHE ZOLLERN

Führungen von Jugendliche für Jugendliche



Dortmund den Dortmundern

Der Jugendring Dortmund ist kein Kooperationspartner beim dem Projekt „Dortmund den Dortmundern“ der multilateral academy gGmbH
In der Öffentlichkeit wird derzeit über das Projekt „Dortmund den Dortmundern“ diskutiert, das von der multilateral academy gGmbH durchgeführt werden soll. In diesem Zusammenhang wird an einigen Stellen auch der Jugendring Dortmund als Kooperationspartner genannt.  Der Jugendring Dortmund ist jedoch kein Kooperationspartner dieses Projekts! Zu Beginn des Projekts im Jahre 2010 hat der Jugendring sein Interesse an einer Mitarbeit bekundet, da er die Grundidee des Projekts, Ausstiegswege aus der rechten Szene zu eröffnen und neue Wege in der ideologischen Auseinandersetzung zu gehen, begrüßt hat. Mit der weiteren inhaltlichen Entwicklung des Projekts waren wir jedoch nicht mehr einverstanden und haben dies in Gesprächen mit dem Träger immer wieder deutlich gemacht. Auch die auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlichte Projektskizze war nicht mit uns abgestimmt.  Zum jetzigen Zeitpunkt sehen wir keine Chancen mehr auf eine Umsetzung des Projekts und stehen dem Projektträger daher für weitere Gespräche nicht zur Verfügung. Der Jugendring Dortmund engagiert sich weiterhin auf vielfältigen Wegen für eine Stärkung der Demokratie und für eine Bekämpfung des Rechtsextremismus, wie z.B. mit den Arbeitsstellen „Jugend und Demokratie“ und der Arbeitsstelle „Zukunft braucht Erinnerung“ sowie mit der Unterstützung verschiedener Initiativen gegen Rechtsextremismus. Wir distanzieren uns von diesem Projekt und bitten, von einer Veröffentlichung unseres Namens im Zusammenhang mit dem Projekt abzusehen.



JAHRENSENDGRUSS DES JUGENDRING DORTMUND

Die Tugend des Ungehorsams

- oder eine Aufforderung zu widersprechen



ARBEITSTAGUNG GROSSTADTJUGERINGE

Vom 01. bis 03. April 2011 fand in Düsseldorf die diesjährige Arbeitstagung der Großstadtjugendringe statt. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Beratung stand das Thema „Kooperation von Schule und Jugend(verbands)arbeit“. Für den Jugendring Dortmund nahmen Kerstin Drossel und Josef Niehaus teil.



Josef Aron zu Gast in Dortmund

Im Mittelpunkt des Besuches des Holocaustüberlebenden Josef Aron stand das Wiedersehen mit den jungen Menschen die ihn im Frühjahr 2010 nach Auschwitz begleitet hatten. Dort nahmen sie gemeinsam mit Josef Abschied von den in Auschwitz ermordeten Familienangehörigen der Familie Aron. Sowohl bei den öffentlichen Terminen, als auch bei Freizeitaktivitäten wurde Josef Aron von den jungen Menschen begleitet.



Verabschiedung Josef Niehaus 17. Dezember 2011

RN-Foto: Oliver Schaper




Fachkräfteaustausch Dortmund - Petrosawodsk

Vom 03. bis 07. Juli 2011 hielten sich sechs Fachkräfte der Kinder- und Jugendförderung aus Petrosawodsk, der Hauptstadt der nordrussischen Region Karelien, zu einem Fachkräfteaustausch in Dortmund auf. 

In diesen Tagen konnte der vom 23. bis 30. März 2011 in Petrosawodsk begonnene „Austausch auf Augenhöhe“ fortgesetzt und vertieft werden. 

Einen kompletten Tag verbrachten die Kolleginnen und Kollegen aus Karelien beim Jugendring Dortmund. Im Gespräch mit Dirk Loose und Josef Niehaus ging es um Fragen nach dem Selbstverständnis, den Schwerpunkten und Arbeitsweisen der Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Jugendverbände und das Verhältnis zum Jugendamt. 

Der Besuch des JuLeiCa-Büros konzentrierte sich auf die freiwillig Tätigen in der Jugend(verbands)arbeit und deren Qualifizierung. 

Die JugendBotschaft Dortmund wurde „in Aktion“ erlebt, konkret bei der Rathauserkundung mit einer Schulklasse. 

Nach einem Blick über Dortmund von der 18. Etage des HCC und einem Mittagimbiss im dortigen Bistro ging es zum Ausländerfriedhof, wo Jugendliche der SJD – Die Falken über das Schicksal der in Dortmund zu Tode gekommenen russischen Zwangsarbeiter/innen berichteten. Ein für alle bewegender Moment.




Vorstandsklausur 2011

Über den Dächern von Dortmund 


Von 
Freitag, 17. Juni 2011, bis Samstag, 18. Juni 2011, wagte der Vorstand des Jugendrings Dortmund einen weiteren Blick in die Zukunft. Im Dortmunder Zimmer der 18. Etage (!) des Harenberg City Centers. Im Gespräch mit Elisabeth Hoppe, Leiterin des Fachbereichs Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt der Stadt Dortmund, bestätigte sich die "partnerschaftliche Kooperation mit Zukunft" zwischen Jugendamt und Jugendring Dortmund. 

Angesichts der zum Jahreswechsel 2011/2012 anstehenden Neubesetzung der Stelle der Geschäfsführerin/des Geschäftsführers wurde die Übergabe an die oder den und die Einarbeitung der oder des "Neuen" erörtert, dazu noch der Abschied vom "Alten". Entlang der Themen 
Interkulturelle ÖffnungInklusion und Social Media ergab sich im der Kreis der Vorstandsmitglieder eine Perspektiven reiche Debatte über künftige Schwerpunktaufgaben. Fazit: Der Vorstand des Jugendrings Dortmund sieht zuversichtlich in die Zukunft!



BÜNDNIS FÜR EIN SOZIALES,LEBENSWERTES U. STARKES DORTMUND

Dortmund ist eine weltoffene und lebenswerte Stadt, in der etwa 590.000 Menschen leben und die ca. 300.000 Menschen Beschäftigung bietet. In Folge des Strukturwandels der letzten Jahre hat sich Dortmund von einem produktionsorientierten Standort (Kohle, Stahl, Bier) zu einem bedeutenden Technologie-, Dienstleistungs-, Bildungs- und Handelsstandort mit einem großen kulturellen Angebot entwickelt.              mehr >



Jugendring Dortmund auf dem DJHT in Stuttgart

Vom 07. bis 09. Juni 2011 fand der 14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag unter dem Motto „Kinder. Jugend. Zukunft: Perspektiven entwickeln – Potenziale fördern!“ in Stuttgart statt. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ veranstaltete einen lebendigen und spannenden Kinder- und Jugendhilfetag, der aus einem Fachkongress und einer Fachmesse bestand. Auf der Fachmesse präsentierten sich die Großstadtjugendringe mit einem Gemeinschaftsstand, auf dem Dirk Loose und Josef Niehaus den Jugendring Dortmund mit dem Projekt "Was soll aus mir werden?" ins Gespräch brachten. Als prominenrten Gast begrüßten sie Prof. Klaus Schäfer, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (siehe Foto). Im Fachkongress besuchten Dirk Loose und Josef Niehaus unter anderem Veranstaltungen zu den Themen Soziale Netzwerke/WEB2.0 und Inklusion.



Gründung der Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie




Vollversammlung am 23. Mai 2011 befasst sich mit der Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans für Dortmund

Die Stadt Dortmund ist aktuell dabei, ihren kommunalen Kinder- und Jugendförderplan fortzuschreiben. Hierzu gibt es intensive Zusammenarbeit zwischen dem Jugendamt der Stadt Dortmund sowie dem Jugendring Dortmund, der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung offener Jugendarbeit e.V. (AGOT), den Einrichtungen der Jugendkulturarbeit sowie der Arbeitsgemeinschaft der Jugendberufshilfe.

Im Prozess der Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplan sollen zukünftige Schwerpunkte für die Jugendarbeit in Dortmund geklärt werden. Angestrebt werden gemeinsame Vereinbarungen zwischen den beteiligten Trägern der Kinder- und Jugendförderung in Dortmund, die kooperativ angelegt und geeignet sind, die Umsetzung der festgelegten Schwerpunktaufgaben zu befördern.

Die Vereinbarungen sollen unter anderem vor dem Hintergrund einer ausreichenden Beteiligung junger Menschen getroffen werden. Hierzu erfolgte bereits eine Schüler/innenbefragung mit über 1.500 jungen Menschen. Aktuell werden qualitative Interviews mit jungen Menschen und Mitarbeitenden der Jugendarbeit durchgeführt.

Im Rahmen unserer Vollversammlung am 23. Mai 2011 wurden – mit Blick auf Mitarbeitende in der Jugendarbeit – qualitative Interviews mit Hilfe der Methode des „World Cafés“ durchgeführt. Das „World Cafè“ stellt eine einfache und zugleich wirkungsvolle Methode dar, um eine mittlere oder große Gruppe von Menschen in intensive Gespräche miteinander zu bringen. Zu einem gemeinsamen Thema werden das kollektive Wissen und die kollektive Kreativität der Gruppe plötzlich sichtbar, wodurch Lösungen und Durchbrüche für komplexe Themen möglich werden.

In der Vollversammlung wurde zu folgenden Themenfeldern diskutiert – aufmerksam und engagiert, themenbezogen und perspektivisch: Krisen und Probleme – Medien – Engagement – Jugendverbände 2011.




Gedenkstättenfahrt 2011

Die Gedenkstättenfahrt 2011 führte vom  23. bis 26. Juni nach Hamburg, veranstaltet von der Evangelischen Jugend in Kooperation mit dem RespektBüro des Jugendamtes und dem Jugendring Dortmund. 

Im Mittelpunkt des Programms stand Hamburg in der Zeit des Nationalsozialismus. Der Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme konfrontierte die teilnehmenden Jugendlichen und Erwachsenen mit der von den Nazis praktizierten Methode "Vernichtung durch Arbeit". 

Eine Hafenrundfahrt anderer Art lenkte den Blick auf die Rolle des Hamburger Hafens während der Zeit des Nationalsozialismus. Einerseits gab es dort verschiedene Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme, in denen ohne Rücksicht auf Verluste Menschen durch Arbeit vernichtet wurden. Andererseits bildete der Hafen weiterhin ein Tor zur Welt, durch das Informationen über das schreckliche Geschehen in alle Welt gingen. Ferner bot er gelegentlich Verfolgten eine Fluchtmöglichkeit ins Ausland. 

Jugendlicher Widerstand machte einen weiteren Akzent im Programm dieser Gedenkstättenfahrt aus. So bestand ein Kontakt der Widerstandsgruppe  Weiße Rose in München zu Gleichgesinnten in Hamburg. 

Am Beispiel der Swing-Jugend, die sich schon allein wegen ihres Musik- und Kleidungsstils von der Hitlerjugend unterschied und sich so dem Allmachtsanspruch einer Einheitsjugend entzog, wurde allen die Bedeutung einer jugendlichen Lebensart jenseits vorherrschender Trends bewusst.



DER NEUE VORSTAND

Wir haben einen neuen Jugendringvorstand:

Vorsitzender: Dirk Loose, Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend

Stellvertretender Vorsitzender: Reiner Spangenberg, Jugendrotkreuz

Stellvertretende Vorsitzende: Kerstin Drossel,  Bund der Deutschen Katholischen Jugend

Kassierer: Werner Blanke, Radfahrjugend im ADFC

Beisitzer: Fatih Ece, DGB-Jugend

Beisitzerin: Heike Horka, SJD – Die Falken

Beisitzer: Ralf von Gratowski, Sportjugend



Jugendring Dortmund besucht ehemaliges Vernichtungslager Auschwitz – Oberbürgermeister zwei Tage dabei

"Ich bin gebeten worden, Mut-Mach-Worte zu sprechen, doch Ihr seid es, die mir in den letzten zwei Tagen Mut gemacht haben." Mit diesen Worten bedankte sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei 30 Dortmunder Jugendlichen und ihren Begleitern aus Schule, Jugendverband und Jugendfreizeitstätte zum Abschluss einer bewegenden Gedenkzeremonie anlässlich des Jahrestages der Befreiung an der sogenannten Judenrampe im ehemaligen deutschen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die Gruppe aus Dortmund war im Rahmen einer siebentägigen Studienfahrt des Jugendring Dortmund nach Berlin und Auschwitz gereist, um sich an historischen Orten und in vielen Gesprächen über die unvorstellbaren Verbrechen des Naziregimes zu informieren.

Eingeladen zu der Studienfahrt waren in der lokalen Spurensuche, der Antirassismusarbeit, der Friedensarbeit und der Gestaltung von Gedenkfeiern engagierte Jugendliche.Sie wurden begleitet von Akteuren aus Politik und Erinnerungsarbeit, was eine generationenübergreifende Auseinandersetzung mit dem Schrecken der millionenfachen Vernichtung menschlichen Lebens ermöglichte.




Dortmund muss investieren – Geld und Arbeit, Zeit und Mühe in reichem Maße für Kinder und Jugendliche verwenden!

Schnürt das Sparschwein dem einst so stolzen Stadtadler den Hals zu? 
Vielleicht, ein wenig oder auch mehr … Kann dabei für die Jugendarbeit in Dortmund noch „das Gelbe vom Ei“ herauskommen? JA meinen wir!

Wer kein Geld hat, kann keins ausgeben, lautet eine alte Binsenweisheit. Wer aber Geld hat, muss sich entscheiden, wofür er es ausgibt. Eine Stadt, die in interessante Leuchtturmprojekte wie Phönixsee und Dortmunder U viel investiert, ist klug beraten, die sozialen Belange nicht hinten anzustellen.

Gute Angebote und Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche sind die wichtigste und nachhaltigste Investition in das Gemeinwesen Dortmund. Denn Kinder und Jugendliche haben einen Anspruch darauf, zu emanzipierten und eigenständigen, intelligenten und liebevollen, sozialen und politisch interessierten Persönlichkeiten heranzuwachsen. Dazu werden gute Kindertagesstätten und Schulen aber eben auch eine attraktive verbandliche wie offene Kinder- und  Jugendarbeit benötigt.

Und der Nachweis, dass Jugendverbände in Dortmund für viele Kinder, Jugendliche und freiwillig Mitarbeitende „ein geradezu unglaubliches Experimentierfeld für eigene Gehversuche“ bieten, ist spätestens mit der Vollversammlung am 23. November 2009 erbracht! In der Untersuchung, welchen Nutzen junge Menschen aus ihrer Teilnahme an den Gruppen- und Projektangeboten der Jugendverbände ziehen, kommen Marco Szlapka und Marie Schwinning vom Institut für Sozialplanung und Organisationsentwicklung - INSO – e.V. zu folgendem Ergebnis:

Im Mittelpunkt der verbandlichen Jugendarbeit steht

… die Vermittlung von sozialen Kompetenzen bezogen auf den Umgang mit anderen Menschen      (Gemeinschaftsfähigkeit).

… die Vermittlung von organisatorischen Fähigkeiten von der Idee bis zur Umsetzung (Handlungskompetenz).

… der Erwerb von persönlichen Schlüsselkompetenzen entsprechend der individuellen Anforderung     (Persönlichkeitsentwicklung).

… die Entwicklung und Förderung von Identität und Werten     (Kulturelle Identität).

Die Jugendverbände in Dortmund investieren viel Zeit und Engagement, Mühe und Liebe in bewährte Angebote und neue Impulse. Politik und Verwaltung der Stadt Dortmund stehen in der Pflicht, die für diese Tätigkeit erforderliche Förderung sicherzustellen. 

Wir danken allen, mit denen wir in diesem Jahr gute Jugendarbeit für Dortmund gestaltet und weiterentwickelt haben. 

Wir wünschen Euch am Ende des Jahres einen Augenblick des Innehaltens, bei dem Ihr Euch an die gelungenen Momente der Arbeit erinnert. Daraus möge sich Kraft ergeben für alles, was 2010 vor Euch und uns liegt.

Einen besinnlichen Jahresübergang und ein frohes, gesundes neues Jahr wünschen

Dirk Loose                                               Josef Niehaus

Vorsitzender                                             Geschäftsführer



Karikaturentwürfe von Reinhard Alff





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